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Sturm hielt dem Vergleich stand

Die Parallelen nach dem hart erkämpften 1:1 von SK Sturm Graz bei Galatasaray AŞ zu dem heroischen 2:2-Remis vor neun Jahren in der UEFA Champions League wurden zwangsläufig wach.

Milan Baroš (Galatasaray AŞ) erzielt das 1:1
Milan Baroš (Galatasaray AŞ) erzielt das 1:1 ©Getty Images

Die Parallelen konnte man nicht leugnen. Nach dem hart erkämpften 1:1 von SK Sturm Graz bei Galatasaray AŞ wurden die Erinnerungen an das heroische 2:2-Remis vor neun Jahren zwangsläufig wach. Damals bedeutete dies den Gruppensieg in der UEFA Champions League für die Steirer, in der Gegenwart aber konnte die Mannschaft aus Istanbul die Tabellenführung festigen.

Kantersiege nicht alltäglich

Genau deswegen gab es bei den Türken auch trotz vieler vergebener Chancen wenig enttäuschte Köpfe. "Wir sollten stolz darauf sein, Fußball gespielt zu haben. In dieser Gruppe haben wir nun alles in unserer Hand", meinte etwa Coach Frank Rijkaard nach dem Spiel. Auch Arda Turan zeigte sich durchaus zufrieden: "Wir haben in dieser Saison bisher alle Erwartungen erfüllt. Man kann einfach nicht jedes Spiel 5:0 oder 6:0 gewinnen. Es war ein Fußballspiel, welches von Kleinigkeiten entschieden wurde. Heute konnten wir eben diese Kleinigkeiten nicht umsetzen."

Disziplin als Manko

Dennoch ärgerte sich Rijkaard auch über die eigene Mannschaft: "Wir haben einfach zu langsam gespielt. In der zweiten Hälfte war zudem auch die Disziplin ein großes Problem. Viele Spieler hielten sich nicht mehr an die Angaben, dann kam ein großes Chaos heraus. Wenn wir Pech haben, schießt uns Sturm sogar noch ein Last-Minute-Tor." Gleich im nächsten Satz zeigte sich der Niederländer aber wieder versöhnlich: "Vergessen wir das alles, wir sollten uns schon auf das nächste Spiel konzentrieren."

Höflicher Torschütze

Im Lager von Sturm zeigte man sich vor der Heimreise durchwegs zufrieden. "Wir haben verdient Unentschieden gespielt, was sehr schön ist. Ich bin stolz auf die Mannschaft, die 90 Minuten toll gespielt hat. Nach dem 1:1 war es ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften hatten großartige Tormöglichkeiten", so Trainer Franco Foda. "Ich glaube, dass dieses Remis höher zu bewerten ist als das 2:2 vor neun Jahren, denn damals hatten wir eine erfahrene, routinierte Mannschaft", meinte der Deutsche sichtlich zufrieden. Auch wenn der Sieg durchaus noch im Bereich des Möglichen gewesen wäre, übte sich Torschütze Daniel Beichler in vornehmer Zurückhaltung: "Wir dürfen jetzt nicht unverschämt sein...."

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