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Teenager macht Bilbao verrückt

Der erst 16-jährige Iker Muniain, von seinen Mitspielern bei Athletic Club Bilbao "Bart Simpson" gerufen, möchte in der UEFA Europa League gegen Werder Bremen für Aufsehen sorgen.

Iker Muniain hat zurzeit gut Lachen
Iker Muniain hat zurzeit gut Lachen ©Getty Images

Der erst 16-jährige Iker Muniain, von seinen Mitspielern bei Athletic Club Bilbao "Bart Simpson" gerufen, möchte in der UEFA Europa League gegen Werder Bremen für Aufsehen sorgen. Das Spiel der Gruppe L steigt am Donnerstag.

Emotionaler Einstand
Die Basken starteten mit einem eindrucksvollen 3:0-Sieg über FK Austria Wien im heimischen San Mamés in den Wettbewerb. Muniain erzielte das Tor zum Endstand. Der in Navarra geborene Stürmer machte allerdings schon in der dritten Qualifikationsrunde auf sich aufmerksam, als er am Erfolg über BSC Young Boys in Bern maßgeblich beteiligt war. Kurze Zeit nachdem er im Rückspiel in der 70. Minute eingewechselt worden war, traf Muniain ins Netz. Es war das entscheidende Tor zum Einzug in die Play-off-Runde gegen Tromsø IL. "So viele Dinge gingen mir durch den Kopf, als ich das Tor gemacht habe. Besonders habe ich an meine Familie gedacht, die mich immer unterstützt hat", erklärte er. "Mir kamen wirklich die Tränen."

Rekordhalter
Mit diesem Tor aus der 72. Minute trug sich Muniain als jüngster Athletic-Torschütze in einem Pflichtspiel in die Geschichtsbücher ein. Drei Wochen später - mit 16 Jahren und 254 Tagen - war er der jüngste Spieler seines Klubs bei einem Ligaspiel. RCD Espanyols Trainer Mauricio Pochettino sagte nach der 0:1-Niederlage seiner Mannschaft in Bilbao über Muiain: "Er ist ein besonderer Spieler, der das Stadion in Ekstase versetzen kann. Trotz seiner Jugend ist er schon sehr selbstbewusst."

Große Zukunft
Der nur 1,65 Meter große Stürmer nutzt seinen tiefen Körper-Schwerpunkt, um die Gegner auf beiden Seiten schwindlig zu spielen. Durch seine plötzlichen Antritte verschafft er sich oft gute Schusspositionen. Auch wenn er im Dezember erst 17 Jahre alt wird, genießt der spanische U17-Nationalspieler im Mannschaftskreis bereits hohes Ansehen. "Diejenigen, die schon länger bei uns sind, beschützen ihn", sagte Bilbaos Trainer Joaquín Caparrós. "Er ist jung und extrovertiert. Das hat ihm geholfen, sich schnell zu integrieren." Der Aufsteiger der letzten Monate weiß aber auch, dass er noch viel lernen muss. "Durch das Tor gegen die Young Boys habe ich mich enorm entwickelt. Ich bin aber noch sehr jung und einfach nur glücklich, dass ich meine Mitspieler unterstützen kann."