Rapid will bei Celtic nachlegen
Donnerstag, 17. September 2009
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Nach dem 3:0-Sieg gegen den Hamburger SV fährt der SK Rapid Wien mit breiter Brust zu Celtic FC, die Schotten brauchen nach ihrer 1:2-Niederlage gegen Hapoel Tel-Aviv FC unbedingt die ersten Punkte.
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Der SK Rapid Wien bekommt es zum dritten Mal in Folge mit einem ehemaligen Sieger des Pokals der europäischen Meistervereine zu tun, nach dem Hamburger SV und Aston Villa FC geht es diesmal gegen Celtic FC. Die Schotten haben am ersten Spieltag der Gruppe C bei Hapoel Tel-Aviv FC mit 1:2 verloren und wollen nun vor eigenem Publikum die ersten drei Punkte einfahren.
Bisherige Begegnungen
• David Hays Celtic und Otto Barićs Rapid standen sich 1984/85 in der zweiten Runde des Pokals der Pokalsieger gegenüber. Die Österreicher konnten ihr Heimspiel mit 3:1 gewinnen, der aktuelle Rapid-Trainer Peter Pacult erzielte damals den Führungstreffer. Celtic gewann das Rückspiel zwar mit 3:0, doch wegen Zuschauerausschreitungen wurde das Ergebnis annulliert. Das Wiederholungsspiel im Old Trafford konnte Rapid mit 1:0 für sich entscheiden.
• Die Aufstellungen bei dieser Partie in Manchester (12.12.84) lauteten:
Celtic: Bonner, McGrain, McLeod, Aitken, McAdam (Colquhoun, 68.), Grant, Provan, McStay, McGarvey, Burns, McClair.
Rapid: Feurer, Lainer, Garger, Weinhofer, Weber, Brauneder, Kranjčar, Willfurth (Keller, 88.), Gröss (Rotter, 79.), Bručić, Pacult.
Hintergrund
• Sowohl Rapid als auch Celtic haben nie an der Gruppenphase des UEFA-Pokals teilgenommen.
• Neben dem annullierten Spiel gegen Rapid hatte Celtic zwei weitere Heimspiele gegen österreichische Mannschaften, beide Male gab es einen Sieg. Rapid hat alle drei Gastspiele in Schottland verloren, alle durch ein einziges Tor.
• Celtic hat von den letzten sechs Heimspielen im Europapokal lediglich eines gewonnen, mit 2:0 gegen Villarreal CF (in der letztjährigen Gruppenphase der UEFA Champions League, am 10.12.08). In der laufenden Saison hat der Klub aus Glasgow beide Europapokal-Heimspiele verloren und dabei kein einziges Tor geschossen.
Rund um die Teams
• Rapid-Trainer Pacult war in seiner aktiven Karriere ein erfolgreicher Torjäger bei seinem aktuellen Klub sowie beim FC Tirol Innsbruck und dem TSV 1860 München, außerdem hat er 24 Länderspiele für Österreich bestritten. Seit 2006 ist er Coach von Rapid, zuvor trainierte er auch 1860, den FC Kärnten und den 1. FC Dynamo Dresden.
• Pacults Tor gegen Celtic war sein erster Treffer im Europapokal.
• Celtics englischer Trainer Tony Mowbray war ebenfalls schon als Spieler bei seinem derzeitigen Verein (von 1991 bis 1995), davor stand er bei Middlesbrough FC und danach bei Ipswich Town FC unter Vertrag. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete der ehemalige Verteidiger als Trainer bei Hibernian FC und West Bromwich Albion FC. In diesem Sommer wurde er bei Celtic Nachfolger von Gordon Strachan.
• Rapids finnischer Nationalspieler Markus Heikkinen hat schon Erfahrungen im schottischen Fußball gesammelt, von 2003 bis 2005 spielte er für Aberdeen FC. Dort machte sich der Defensivspezialist einen Namen als kompromissloser, harter Zweikämpfer.
• Celtic trifft am dritten Spieltag am 22. Oktober auf Hamburg, während Rapid am gleichen Abend bei Hapoel zu Gast ist.