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Sensationserfolg von Rapid gegen HSV

SK Rapid Wien - Hamburger SV 3:0
Steffen Hofmann, Nikica Jelavić und Christopher Drazan erzielten die Treffer gegen restlos enttäuschende Hanseaten.

Nikica Jelavić nach dem zweiten Treffer
Nikica Jelavić nach dem zweiten Treffer ©Getty Images

Der SK Rapid Wien schaffte mit einem 3:0-Heimsieg gegen den haushohen Favoriten Hamburger SV eine Riesensensation. Steffen Hofmann, Nikica Jelavić und Christopher Drazan erzielten die Treffer im mit 50.000 Zusehern ausverkauften Ernst-Happel-Stadion. Der Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer der Bundesliga war das Produkt einer kämpferischen Top-Leistung der Wiener.

Kontertaktik von Rapid 
Rapid-Trainer Peter Pacult entschied sich für ein 4-5-1 mit Branko Bošković und Veli Kavlak an den Flügeln. Jelavić agierte als Solospitze vor Hofmann. Bruno Labbadia vertraute einmal mehr seiner Erfolgself mit dem Offensiv-Dreieck Mladen Petrić, Marcus Berg und Eljero Elia.

HSV wurde zurückgedrängt
Rapid begann druckvoll, Yasin Pehlivan stellte in der 3. Minute sein Visier ein, sein Flachschuss aus 16 Metern streifte nur um Zentimeter am kurzen Eck vorbei. Die Hamburger agierten in der Anfangsphase viel zu passiv und ließen den Hausherren viel Platz. Hofmann schickte Jelavić mit einem tollen Pass auf die Reise, der Kroate tanzte Torhüter Frank Rost aus, Jerome Boateng konnte den anschließenden Schuss aber gerade noch von der Linie kratzen (21.).

Führung durch Hofmann
Diese vergebene Chance war aber gleichzeitig so etwas wie ein Weckruf für die Hanseaten. Berg vergab aber binnen zwei Minuten (24., 26.) alleine vor Schlussmann Helge Payer. Rapid zeigte sich aber vom größer werdenden Druck der Gäste unbeeindruckt und blieb durch Konter brandgefährlich. In Minute 35 war es dann schließlich soweit. Hofmann brachte eine Freistoß-Flanke vom Strafraumeck herein, Boateng fälschte leicht ab und Rost musste zusehen, wie der Ball direkt ins Tor ging. Doch damit war es noch nicht genug. Eine Minute vor dem Pausenpfiff setzte sich Veli Kavlak im Strafraum gegen Dennis Aogo durch und brachte den scharfen Querpass zur Mitte, Boatang schlug über den Ball, Jelavić stand goldrichtig und brauchte nur noch einzuschieben.

Drazan macht alles klar
Nach dem Seitenwechsel nahmen die "Rothosen" das Spiel immer mehr in die Hand, zwingende Chancen ergaben sich aber keine. Die Hausherren spielten beherzt, der überragende Hofmann prüfte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze Rost. Zu Beginn der berühmten Rapid-Viertelstunde machten die Grün-Weißen schließlich alles klar. Der eingewechselte Drazan nutzte einen Abwehrfehler eiskalt aus, zog aufs Tor und knallte das Leder trocken ins linke Eck. Kurz vor dem Ende hatte Zé Roberto noch die große Chance auf den Ehrentreffer, eine Glanztat von Payer verhinderte aber auch diese Gelegenheit. So blieb es beim 3:0-Sensationssieg, ganz Wien erstrahlte in der Folge in grün-weißen Farben.