Werder "eigentlich" eine Runde weiter
Mittwoch, 26. August 2009
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Vor dem Rückspiel in den Play-offs zur Gruppenphase der UEFA Europa League ist sich Werder Bremen eigentlich sicher, durch das 6:3 gegen FK Aktobe eine Runde weiter zu sein.
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Vor dem Rückspiel in den Play-offs zur Gruppenphase der UEFA Europa League ist sich Werder Bremen eigentlich sicher, durch das 6:3 gegen FK Aktobe vor einer Woche nun bereits eine Runde weiter zu sein.
Keine Möglichkeiten zulassen
Doch das entscheidende Wort hier ist "eigentlich", wie man bei Neuzugang Marko Marin heraushören kann. "Das 6:3 aus dem Hinspiel ist eigentlich ein sicheres Polster. Da dürfte normalerweise nichts mehr passieren", sagte der 20-Jährige. Sein Trainer Thomas Schaaf mahnt natürlich auch zur Vorsicht: "Nach dem Hinspiel ist die Leistung des Gegners nicht überall so klar herausgestellt worden. Bei FK Aktobe spiegelt sich viel von dem wieder, was schon früher die Mannschaften aus der damaligen UdSSR ausgezeichnet hat: Die gute Laufarbeit, gute Technik und ein sehr gutes Passspiel. Wir dürfen ihnen nicht wieder so viele Möglichkeiten geben, sondern müssen sie beschäftigen, dann bekommen wir unsere Chancen."
Stürmische Kasachen befürchtet
Die drei Gegentore im eigenen Stadion haben den einen oder anderen bei Werder schon sehr gestört, wie etwa Geschäfsführer Klaus Allofs. "Wir haben einen Vorsprung, das Wort Polster passt aber nicht, denn auf einem Polster kann man sich ausruhen und das wollen wir nicht, wir wollen gewinnen." Auch Mittelfeldspieler Tim Borowski befürchtet einen stürmischen Anfang der Kasachen. "Die werden die ersten 20 Minuten richtig Druck machen", hieß es, bevor der Werder-Tross sich auf die knapp 4 000 Kilometer lange Reise in den Nachfolgestaat der Sowjetunion machte.
Hunt wohl in Startelf
Im Sturm dürfte Aaron Hunt zum Zug kommen, nachdem er seine Zehenprobleme überwunden hat. "Ich spiele in dieser Saison zum ersten Mal seit langem wieder ganz vorne und brauche ein paar Spiele, um mich dort wieder zu finden. Ich bin aber sehr zufrieden, dass es jetzt so läuft", so Hunt, der auch davon profitieren dürfte, dass Hugo Almeida (eingegipster Fuß) ebenso ausfällt wie Sebastian Prödl (Knie-OP). Daniel Jensen und Markus Rosenberg sind ebenfalls noch im Reha-Training und werden noch eine ganze Weile fehlen.