Duljaj freut sich auf ukrainische Duelle
Freitag, 17. April 2009
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Igor Duljaj vom FC Shakhtar Donetsk erwartet gegen den FC Dynamo Kyiv einige schwere Spiele - wie auch Werder Bremen und der Hamburger SV treffen die UEFA-Pokal-Halbfinalisten demnächst viermal aufeinander.
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Der FC Shakhtar Donetsk hat mit einem 4:1-Erfolg nach Hin- und Rückspiel über Olympique de Marseille zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Halbfinale des UEFA-Pokals erreicht. Der Gegner dort ist alles andere als ein Unbekannter, mit dem FC Dynamo Kyiv wartet ein alter Rivale. Mittelfeldspieler Igor Duljaj weiß genau, was ihn und seine Mannschaft erwartet.
Eiskalt
Dynamo schaffte es mit einem 3:0-Heimsieg im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain FC unter die letzten Vier, nachdem das Hinspiel noch 0:0 geendet hatte. Die Mannen von Mircea Lucescu siegten derweil mit 2:1 im Stade Vélodrome, was nach dem 2:0-Heimsieg letzte Woche locker zum Weiterkommen reichte. Der 15-Punkte-Vorsprung von Kiew in der ukrainischen Premier League bringt Dynamo etwas in die Favoritenrolle, doch Titelverteidiger Shakhtar hat sich nach einem schwachen Start gefangen und zeigte in Südfrankreich eine abgeklärte Leistung. Fernandinho erzielte nach 30 Minuten den ersten Treffer, ehe Luiz Adriano - nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Hatem Ben Arfa in der 43. Minute - in der Nachspielzeit alles klar machte für die Gäste.
Viermal gegeneinander
"Es wird gegen Dynamo sehr schwer werden", sagte Duljaj. "Wir spielen gegen sie auch im Halbfinale des ukrainischen Pokals am Mittwoch, und in wenigen Wochen treffen wir in der Liga auf sie. Es werden einige schwere Spiele für uns. Dynamo hat in der Liga einen tollen Job gemacht. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, aber wir haben sie in dieser Saison bereits zu Hause mit 1:0 geschlagen und wir haben die große Möglichkeit, ins Finale einzuziehen. Das ist die Chance, uns zu revanchieren. Letztes Jahr waren wir Meister, dieses Jahr werden sie den Titel holen. Unser Job ist es jetzt, alle vier Spiele zu gewinnen. Es wird hart werden, aber alles ist möglich."
Auf den Spuren von Zenit
Der Serbe hofft, nächste Woche im Pokal auflaufen zu können, nachdem er gegen Marseille Ende der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Er sagte auch, dass die beiden ukrainischen Mannschaften dem Fußball in ihrem Land mit ihren Erfolgen zu einem Imagegewinn verholfen hätten. "Die Leute sprechen von uns, wie letztes Jahr über Zenit", fügte er hinzu. Vielleicht hat er dabei gewusst, dass auch die Russen Marseille ausgeschaltet hatten, bevor sie am Ende den UEFA-Pokal holten.
Tolles Ergebnis
Der FC Zenit St. Petersburg verkaufte sich aber nicht so gut wie Shakhtar und kam nach einer 1:3-Niederlage in Frankreich nur dank der mehr erzielten Auswärtstore weiter. Duljaj freute sich über den 2:1-Auswärtssieg gestern hingegen sehr. "Wir haben gegen Marseille nicht so gut gespielt wie in Donezk", erklärte der 29-Jährige. "Sie haben eine sehr gute Mannschaft, sie hatten viele Chancen und haben in beiden Halbzeiten anfangs viel Druck gemacht. Wichtig ist, dass wir in der nächsten Runde sind. Sie haben ihre Chancen nicht genutzt, und obwohl wir nur eine Möglichkeit in der ersten Hälfte hatten, haben wir getroffen. Wir haben sie bestraft, aber das Wichtigste hatten wir bereits in Donezk erledigt."