Lucescu freut sich auf ukrainisches "Derby"
Freitag, 17. April 2009
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Trainer Mircea Lucescu von FC Shakhtar Donetsk freut sich nach dem Erfolg gegen Olympique de Marseille auf ein "pikantes" Halbfinale im UEFA-Pokal gegen den ukrainischen Rivalen FC Dynamo Kyiv.
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Trainer Mircea Lucescu von FC Shakhtar Donetsk freut sich nach dem 4:1-Gesamterfolg gegen Olympique de Marseille auf ein "pikantes" Halbfinale im UEFA-Pokal gegen den ukrainischen Rivalen FC Dynamo Kyiv. OM-Coach Erik Gerets musste eingestehen, dass seine Mannschaft ein Weiterkommen "nicht verdient hatte", doch der Belgier haderte auch ein wenig mit dem Glück.
Erik Gerets, Marseilles Trainer
Wir haben gut begonnen, hatten aber bei unseren ersten Vorstößen kein Glück. Der erste Gegentreffer war eine Enttäuschung, weil er viel zu leicht zustande gekommen ist. Auch im zweiten Durchgang war unsere Leistung in Ordnung, wir haben ganz einfach unsere Chancen nicht verwertet. Ich bin nicht sauer auf mein Team, das unheimlich viele Möglichkeiten herausgespielt hat. Dieses Spiel zeigt uns, dass es nicht langt, nur mit Herz zu spielen, der Kopf ist ebenfalls wichtig. Es ist eine Schande, weil wir es nicht verdient haben, heute zu verlieren, aber nach Hin- und Rückspiel haben wir es auch nicht verdient, im Halbfinale zu stehen. Nach etwa 55 Minuten sind meine Spieler müde geworden, und Shakhtar fing an, die Partie zu kontrollieren, deshalb sind sie zu Chancen gekommen. Ich hatte darauf gehofft, noch mal in die Ukraine zu reisen, aber leider wird es dazu jetzt nicht kommen. Für uns kommt es jetzt darauf an, dass die Spieler für die Partie am Wochenende (gegen den FC Lorient) wieder zu Kräften kommen.
Mircea Lucescu, Shakhtars Trainer
Wir haben es geschafft. Wir haben sehr gut verteidigt, um unseren Vorsprung aus dem Hinspiel nicht aus der Hand zu geben. Marseille hat im Angriff alles versucht, aber sie hatten bei ihren vielen Chancen kein Glück. Ich denke, wir haben das Weiterkommen verdient, aber heute hatte Marseille ein besseres Resultat verdient. Ich hoffe, sie gewinnen am Wochenende in Lorient, weil sie eine sehr gute Mannschaft haben. Shakhtar ist nach drei Ligatiteln inzwischen richtig bekannt, und es ist keine Überraschung, dass wir im Halbfinale stehen, das hätten wir schon vor zwei Jahren schaffen können. Das "Derby" gegen Dynamo Kyiv wird richtig pikant. Wir spielen in den kommenden vier Wochen viermal gegeneinander.