Bremen erreicht das Viertelfinale
Donnerstag, 19. März 2009
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AS Saint-Etienne - Werder Bremen 2:2 (Gesamt: 2:3)
Werder Bremen erreicht mit einem insgesamt hoch verdienten 3:2-Gesamtsieg gegen AS Saint-Etienne das Viertelfinale des UEFA-Pokals.
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Werder Bremen steht im Viertelfinale des UEFA-Pokals. Nach einem 1:0-Sieg im Hinspiel gegen den französischen Vertreter AS Saint-Etienne, spielte der Bundesligist im Rückspiel 2:2 und setzte sich im Ergebnis zwar knapp, aber ungefährdet mit einem 3:2-Gesamtsieg durch. Die Tore für Werder bei Saint-Etienne erzielten Sebastian Prödl und Claudio Pizarro, für die Gastgeber trafen Yohan Benalouane und Sébastien Grax.
Viele Ausfälle auf beiden Seiten
Wie in dieser Saison üblich, musste Werder-Trainer Thomas Schaaf auch diesmal diverse Ausfälle kompensieren. So fehlten neben dem gesperrten Frank Baumann mit Clemens Fritz, Petri Pasanen und Daniel Jensen drei weitere Spieler verletzungsbedingt. Im Sturm hingegen waren alle Stammkräfte mit an Bord und hier erhielt Markus Rosenberg an der Seite von Claudio Pizarro den Vorzug vor dem im Hinspiel glücklosen Hugo Almeida. Bei Saint-Etienne verzichtete Alain Perrin unter anderem auf die angeschlagenen Stammkräfte Mouhamadou Dabo und Paulo Machado. Wieder zur Verfügung stand der im Hinspiel gesperrte Abwehrchef Efstathios Tavlaridis.
Bremer Blitzstart
Gleich mit der ersten Chance gelang Werder das erhoffte Auswärtstor. Nach einem Eckball von Torsten Frings stand Sebastian Prödl völlig frei im Strafraum und hatte keine Mühe, den Kopfball unhaltbar für Jérémie Janot ins Tor zu platzieren (6.).
Pizarro legt nach
Nun waren die Hausherren noch mehr unter Druck, doch vorerst blieb ein abgefälschter Weitschuss von Geoffrey Dernis (9.) die einzig gefährliche Aktion. Auf der Gegenseite bewies Pizarro einmal mehr seine Qualität. Eine Flanke von Mesut Özil verwertete der Peruaner mit einem sehenswerten Flugkopfball zur 2:0-Führung seiner Elf (27.).
Wenig Kombinationsspiel
Von diesem Rückstand sollte sich der französische Rekordmeister nicht mehr erholen. Lediglich ein weiterer Weitschuss von Kevin Mirallas sorgte für etwas Aufregung (43.), ebenso wie bei Werder ein scharf getretener Freistoß von Naldo (45.), der das Ziel nur knapp verfehlte.
Ausgleich in der Nachspielzeit
Nach der Halbzeitpause dauerte es bis zur 64. Minute, ehe doch noch einmal etwas Spannung in die Partie zurückkehrte. Nach einem missglückten Abwurf von Tim Wiese kam der Ball auf Umwegen zu Yohan Benalouane. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und verkürzte per Kopfball aus kurzer Distanz zum 1:2. In der Nachspielzeit gelang Sébastien Grax noch das 2:2, den insgesamt verdienten Einzug von Werder Bremen ins Viertelfinale des Wettbewerbs konnte dieser Treffer aber auch nicht mehr verhindern.