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HSV startet mit Auswärtssieg

MŠK Žilina - Hamburger SV 1:2
Der Hamburger SV hat in der Gruppe F sein Auftaktspiel nach einer guten Leistung und Toren von Mladen Petrić und Ivica Olić mit 2:1 gewonnen.

Mladen Petrić erzielte die Führung für den Hamburger SV
Mladen Petrić erzielte die Führung für den Hamburger SV ©Getty Images

Der Hamburger SV ist mit einem 2:1-Sieg beim slowakischen Tabellenführer MŠK Žilina in die Gruppenphase der Gruppe F des UEFA Pokals gestartet. Die Tore für die effektiven Hanseaten schossen Mladen Petrić (15.) und Ivica Olić (45.+1). Der verdiente Anschlusstreffer für die Slowaken gelang Emil Rilke in der 69. Minute.

Erster Angriff, erstes Tor
In den ersten Minuten der Partie zwischen dem Spitzenreiter der deutschen Bundesliga und seinem Pendant aus der Slowakei zeigte sich, dass der Gastgeber präsenter ist als vielleicht gedacht. Dennoch waren es die Gäste, die nach gut einer Viertelstunde das erste Ausrufezeichen setzten: Mladen Petrić, bedient von Piotr Trochowski, kam in der Mitte zum Kopfball und machte aus dem ersten richtigen Angriff der Deutschen die 1:0 Führung.

Starke Slowaken
Von Verstecken wollten die Slowaken nach dem Rückstand aber nichts wissen, ganz im Gegenteil: Zehn Minuten später durfte die Mannschaft des Trainers Martin Jol sich erst einmal bei ihrem Torwart Frank Rost bedanken, der einen Kopfball von Adauto da Silva in letzter Sekunde von der Linie fischen konnte.

Zweite Chance: 2:0
Die 10.000 Zuschauer im Stadion Pad Dubnon, dem modernsten des Landes, sahen immer munterer werdende Slowaken. Doch wie aus dem Nichts fiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 2:0 für den HSV: Guy Demels abgefälschte Flanke landete bei Ivica Olić, der aus knapp 12 Metern vollendete.

Anschlusstreffer aus dem Nichts
Nachdem die Hamburger in den ersten 45 Minuten unter Beweis gestellt hatten, wie punktgenau effektiv sie sein können, begannen sie in Hälfte zwei dann auch das Spiel selbst zu machen. Žilina tat sich dagegen schwer, Druck aufzubauen, bis in der 69. Minute ohne Vorwarnung der Anschlusstreffer fiel. Rost blieb beim knallharten Volley des kurz zuvor eingewechselten Emil Rilke chancenlos. Die Schlussphase war dann zwar reich an Angriffen auf beiden Seiten. Richtig gefährlich wurde es aber nicht mehr für den Hamburger SV, der die Partie ohne Glanz, aber routiniert nach Hause spielte.