Zufriedenheit trotz Niederlage
Freitag, 3. Oktober 2008
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Der FC Salzburg hat den Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals verpasst. Gestern Abend verlor der österreichische Bundesligist vor heimischer Kulisse das Rückspiel der ersten Runde gegen Sevilla FC mit 2:0.
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Der FC Salzburg hat den Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals verpasst. Gestern Abend verlor der österreichische Bundesligist vor heimischer Kulisse das Rückspiel der ersten Runde gegen Sevilla FC mit 2:0. Dasselbe Ergebnis, mit dem man bereits im Hinspiel vor zwei Wochen in Spanien den Kürzeren gezogen hatte.
Kanouté besiegelt das Aus
Vor allem zu Beginn hatten die Hausherren eine Reihe guter Möglichkeiten, ließen diese aber ungenutzt. Besser machte es da Sevillas Stürmer Frédéric Kanouté, der Salzburg mit seinen beiden Treffern quasi im Alleingang erledigte. In der 38. Minute erzielte er auf Vorarbeit von Adriano mit einem satten Schuss aus rund zwölf Metern den 0:1-Halbzeitstand. Die endgültige Entscheidung fiel in der 57. Minute, als der zuvor im Strafraum gefoulte Kanouté den fälligen Strafstoß selbst sicher verwandelte.
Adriaanse nicht unzufrieden
Trotz des Ausscheidens äußerte sich Salzburg-Trainer Co Adriaanse nach Spielschluss nicht unzufrieden: "Wir haben sehr gut begonnen, waren sehr gefährlich und haben sehr gute Chancen kreiert. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann wir das erste Tor erzielen. Leider ist es anders gekommen. Und mit der Führung im Rücken haben die Spanier gezeigt, welch Klassemannschaft sie sind." Torwart Timo Ochs warf ein: "Wir hatten heute einen sehr guten Start, leider haben wir in dieser Phase kein Tor erzielt. Mit dem ersten Gegentor war das Spiel praktisch entschieden."