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Petkovic-Debut bei Young Boys

Der neue Trainer Vladimir Petkovic steht bei den Young Boys vor seinem Debüt. Auch die anderen Schweizer Klubs gehen voller Hoffnungen in ihre Partien.

Der neue Trainer Vladimir Petkovic steht beim BSC Young Boys vor seinem Debüt. Auch die anderen Schweizer Vertreter gehen voller Hoffnungen in ihre UEFA-Pokal-Partien.

Radikale Änderung
Nachdem Trainer Martin Andermatt Vizemeister BSC Young Boys nach misslungenem Saisonstart verlassen musste, geht die Mannschaft im UEFA-Pokal gegen Debreceni VSC erstmals unter der Leitung des neuen Trainers Vladimir Petkovic in ein Spiel. Der hat gleich eine radikale Änderung des Spielsystems, hin zu einem 3-4-3 angekündigt. "Die Fußballer müssen meine Ideen sofort verstehen und in der Lage sein, auch das neue System spielen zu können", sagt Petkovic. "So decken wir den ganzen Platz optimal ab und sind offensiver. Mit drei Verteidigern haben wir die Zone rund um den eigenen Strafraum am besten unter Kontrolle." Verletzt fehlen Thierry Doubaï (Kreuzbandriss) und Aron Liechti (Unterarmbruch), während Thomas Häberli (Adduktoren) und Christian Schwegler (Oberschenkel) fraglich sind.

Beiderseitiger Respekt

Der FC Zürich empfängt zu Hause den österreichischen Nachbarn SK Sturm Graz. "Die Chancen stehen für beide Mannschaften gleich", sagte Sturm-Trainer Franco Foda, der in Zürich eine "junge, spielstarke Mannschaft" sieht. Beim Sturm selber läuft es aber auch alles andere als schlecht – etwas überraschend stehen die Grazer nach sechs Spieltagen an der Spitze der österreichischen Bundesliga. "Wir bleiben auf dem Boden, aber ich bin natürlich trotzdem sehr zufrieden", sagte Foda. In der Schweizer Super League belegt Gastgeber FC Zürich zurzeit den dritten Platz, und Heimtrainer Bernard Challandes spricht von einem "sehr wichtigen Spiel für uns. Das ist ein positiver Druck für uns. Es ist immer interessant für die Spieler, wenn sie international spielen können." Auch bei den Eidgenossen ist der Respekt für den Gegner da: "Sie sind sehr gut organisiert, körperlich stark und gut in der Balleroberung. Wir müssen vor allem auch auf die Konter aufpassen", so Challandes weiter. Dem Stadtclub fehlt Spielmacher Yassine Chikhaoui, während Stürmer Alexandre Alphonse, in der letzten Saison bester Torschütze im Europapokal für den FCZ, ebenfalls noch fraglich ist.

Ein Monat Pause für Zarate
Stadtrivale Grasshopper-Club steht nach dem Glauben von Trainer Hanspeter Latour beim polnischen Vertreter KKS Lech Poznań eine "enge Partie" bevor. Fehlen werden Antonio Santos, Scott Sutter, Gabriel, Rolf Feltscher, Kapitän Boris Smiljanic und Torhüter Massimo Colomba, der sich am Mittwochabend am Knie verletzte. Mittelfeldspieler Gonzalo Zarate hat sich am Mittwochmorgen in Zürich einem arthroskopischen Eingriff am Knie unterzogen und wird etwa einen Monat lang ausfallen. Somit fehlen den Grasshoppers doch einige Akteure und der Ausgang der Begegnung scheint ungewisser denn je.

Außenseiter Bellinzona

Der einzige Schweizer Außenseiter ist wohl Aufsteiger AC Bellinzona, den die Reise in die Ukraine zum FC Dnipro Dnipropetrovsk führt. Trainer Marco Schällibaum macht auch gar keine Umschweife darüber, dass er sein Team nicht unbedingt als Favorit sieht: "Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, um gegen Dnjepr bestehen zu können." Es wird wohl die fast gleiche Elf auflaufen, die am vergangenen Samstag mit 2:0 beim FC Sion den ersten Saisonsieg in der Super League für Bellinzona erreichte. Lediglich der Franzose Vincent Bernardet konnte aufgrund eines fehlenden Reisepasses nicht mit in die Ukraine fahren.

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