Zenit besteht bei Villarreal
Donnerstag, 21. Februar 2008
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Villarreal CF - FC Zenit St. Petersburg 2:1(Gesamt: 2:2, Zenit dank der Auswärtstorregel weiter)
Die Gäste kämpften sich mit neun Mann in die nächste Runde.
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Der FC Zenit St. Petersburg konnte mit neun Mann die Schlussoffensive von Villarreal CF überstehen und dank der Auswärtstorregel ins Achtelfinale einziehen.
Zwei Platzverweise
Pavel Pogrebnyak, bereits im Hinspiel der Held bei Zenit, schien mit seinem Tor in der 31. Minute alles klar gemacht zu haben, das Team aus der Primera División hätte damit schon drei Treffer benötigt. In der 47. Minute sah dann aber Roman Shirokov die Gelb-Rote Karte, und 15 Minuten vor dem Ende gelang Guille Franco der Ausgleich. Nach einem weiteren Platzverweis für Radek Širl sieben Minuten später wurde es noch einmal spannend. Jon Dahl Tomasson erzielte in der Nachspielzeit noch das 2:1 für Villarreal, doch zu mehr sollte es für die Spanier nicht mehr reichen.
Chancen für Villarreal
Nach der 0:1-Niederlage in Russland drängte die Mannschaft von Manuel Pellegrini im Rückspiel auf ein schnelles Tor, doch Tomasson konnte eine Hereingabe von Robert Pires nicht verwerten. Nach 14 Minuten hatten die Hausherren die nächste Gelegenheit, diesmal durch Marcos Senna. Sein Freistoß wurde jedoch zur sicheren Beute von Gäste-Schlussmann Vyacheslav Malafeev.
Pogrebnyak trifft
Das Team von Dick Advocaat fand danach besser ins Spiel und hatte Mitte der ersten Halbzeit eine Reihe von Eckbällen. Die Abwehr von Villarreal zeigte Nerven, und so war es keine Überraschung, dass der russische Meister nach einer halben Stunde durch eine Standardsituation in Führung ging. Diego López konnte den Ball nur abklatschen, den Abpraller drückte Pogrebnyak per Kopf über die Linie.
Druck nimmt zu
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Gastgeber Aufwind, als Shirokov die Gelb-Rote Karte sah. Zwei Minuten danach hatte Villarreal die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch Giuseppe Rossi beförderte eine Flanke von Pires knapp am Tor vorbei. Der Druck der Gastgeber nahm immer mehr zu, ein Kopfball von Tomasson in der 56. Minute verfehlte aber ebenfalls das Ziel.
Joker-Tor
Der in der Pause eingewechselte Guille Franco ließ die Spanier noch einmal hoffen, als er in der 75. Minute zum Ausgleich einköpfte. Villarreal befand sich danach nur noch in der Offensive, doch ein zweiter Treffer sollte erst gelingen, als bei Zenit mit Širl ein zweiter Akteur vorzeitig den Platz verlassen musste.
Marseille wartet
Tomasson erzielte in einer fulminanten Schlussoffensive von Villarreal noch das 2:1, doch die Russen überstanden die anschließenden fünf Minuten Nachspielzeit ohne weiteren Gegentreffer. Damit treffen sie jetzt im Achtelfinale auf Olympique de Marseille.