Rapid knapp gescheitert
Donnerstag, 4. Oktober 2007
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SK Rapid Wien - RSC Anderlecht 0:1 (Gesamt:1:2)
Österreichs Rekordmeister verlor den Kampf um den Einzug in die Gruppenphase mit einer Heimniederlage.
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Der Traum von der Gruppenphase des Europapokals ist für Österreichs Rekordmeister SK Rapid Wien ausgeträumt. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Brüssel, setzte es für die Wiener zu Hause gegen den RSC Anderlecht eine 0:1-Niederlage. Serhat Akin erzielte in der 23. Minute den Siegtreffer für seine Mannschaft.
Auffallend hohes Tempo
Beide Mannschaften gingen mit großem Elan ans Werk. Schon in den Anfangsminuten war das Tempo auf dem grünen Rasen sehr hoch und in der 10. Minute gab es erstmals Gefahr im Strafraum der Wiener: Nicolas Pareja tankte sich auf der rechten Seite durch und Serhat Akin setzte dessen Zuspiel per Kopf nur knapp am Rapid-Tor vorbei. Zehn Minuten später kam auch Wien zu seiner ersten Chance, als Branko Boskovic einen scharfen Freistoß aus 30 Metern Entfernung am langen Eck vorbeizog.
Anderlecht geht in Führung
In der 21. Minute hatte Rapids Veli Kavlak das 1:0 am Fuß, doch er konnte den Ball nach Zuspiel von Christian Thonhofer nicht unter Kontrolle bringen. Praktisch im Gegenzug ging Anderlecht in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Jonathan Legear konnte sich neuerlich auf der rechten Seite gegen Rapids Verteidigung durchsetzen und Serhat Akin beförderte den Ball nach dessen Flanke volley ins Tor.
Rapid wird offensiver
Nach einer halben Stunde zogen sich die Belgier etwas zurück, so bekam Rapid mehr Raum für Offensivaktionen. In der 33. Minute konnte Anderlecht-Keeper Daniel Zitka einen Freistoß von SK-Kapitän Steffen Hoffmann aus knapp 20 Metern bravourös klären. Kurz vor der Pause wurden die Gastgeber noch einmal gefährlich, als Mate Bilic den Ball von rechts auf das Tor der Belgier zirkelte, doch Zitka ließ sich nicht überraschen (45.).
Sichere Defensive
In der zweiten Halbzeit setzte Rapid alles auf eine Karte, doch gelang es den Wiener kaum, die Defensive der Belgier zu durchdringen. Veli Kavlak versuchte es in der 55. Minute mit einem schönen Schuss von der linken Seite, allerdings streifte das Leder am Anderlecht-Gehäuse vorbei. Durch Standardsituationen versuchten die Wiener noch den Ausgleich zu schaffen, wirklich gefährlich wurden sie jedoch nicht.
Gefährliche Konter
In der 81. Minute hatte Anderlecht dagegen die große Chance zur Vorentscheidung. Nach einer schönen Kombination mit Ahmed Hassan hätte Nicolas Frutos beinahe in Bedrängnis zur 2:0-Führung getroffen, der Ball rollte nur ganz knapp am Tor vorbei. Auch in den Schlussminuten, als Rapid längst alles auf die Offensive gesetzt hatte, kam Anderlecht zu einer tollen Konterchance. Frutos zog alleine auf Rapid-Keeper Helge Payer, traf aber nur das Außennetz, so dass es letztlich beim 1:0-Sieg und dem Einzug in die Gruppenphase für die Belgier bleib.