Werder mit Ambitionen
Mittwoch, 14. Februar 2007
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Nach dem Ausscheiden aus der UEFA Champions League will Werder Bremen nun im UEFA-Pokal für Furore sorgen.
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Nachdem Werder Bremen in der UEFA Champions League-Gruppenphase trotz teilweise überzeugender Auftritte den Sprung ins Achtelfinale verpasst hat, will die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf nun im UEFA-Pokal weit kommen. Im Sechzehntelfinale treffen die Hansestädter auf den niederländischen Vertreter AFC Ajax.
Hoffen auf Borowski
Bis auf die Langzeitverletzten Ivan Klasnić, Patrick Owomoyela und Kapitän Frank Baumann sowie die für den UEFA-Pokal nicht spielberechtigten Markus Rosenberg und Peter Niemeyer stehen für den Vergleich mit dem sechsfachen Europapokalsieger wohl alle Spieler zur Verfügung. Auch Nationalspieler Tim Borowski, der an einer Zehenprellung laboriert, steht im Kader und kann aller Voraussicht nach von Beginn an auflaufen.
Kleine Krise
Im Duell mit den Niederländern geht es für Werder nicht nur darum, seine Ambitionen in diesem Wettbewerb zu unterstreichen, Trainer Schaaf sieht seine Mannschaft auch aus anderen Gründen "in der Pflicht". In der Bundesliga verloren die Bremer zuletzt die beiden Spitzenspiele gegen den FC Schalke 04 (0:2) und beim VfB Stuttgart (1:4) und haben als Tabellenzweiter bereits sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Schalke.
"Gut und schnell spielen"
Gegen Ajax soll deshalb nun endlich wieder ein Sieg eingefahren werden und Stürmer Rosenberg, der in der Winterpause von Ajax an die Weser gewechselt war und deshalb international nicht spielberechtigt ist, verrät seinen neuen Mannschaftskameraden, wie dieses Vorhaben umgesetzt werden kann: "Mit gutem und schnellem Fußball werden wir uns durchsetzen können."
"Starker Gegner"
Genau diesen Fußball erwartet Trainer Schaaf allerdings auch vom Gegner: "Die Stärke von Ajax liegt in der Offensive, sie verstecken sich nicht, schalten schnell um und spielen sehr schnell nach vorn", zeigt der Werder-Coach Respekt vor den Niederländern und erwartet ein schweres Spiel: "Ajax ist ein starker Gegner. Wir müssen alle Bereiche abdecken und uns in der Defensive die Kraft holen, stark nach vorne zu spielen." Ein Heimsieg soll für Werder die Grundlage für den Einzug ins Achtelfinale sein. Das Rückspiel in Amsterdam findet am 22. Februar statt.