Frankfurt vergibt Sieg
Donnerstag, 30. November 2006
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Eintracht Frankfurt - Newcastle United FC 0:0
Trotz bester Chancen kam Eintracht Frankfurt im UEFA-Pokal nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Newcastle United FC hinaus.
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Trotz bester Chancen kam Eintracht Frankfurt im UEFA-Pokal nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Newcastle United FC hinaus. Die Hessen belegen in Gruppe H nach wie vor den letzten Rang.
Internationale Erfahrung gefragt
Frankfurts Friedhelm Funkel entschied sich in der Abwehr für Sotirios Kyrgiakos, Christoph Spycher, Aleksandar Vasoski und Marko Rehmer, die allesamt über internationale Erfahrung in Länderspielen und UEFA-Wettbewerben verfügen. Dagegen mussten die Nachwuchskräfte Patrick Ochs und Marco Russ weichen. Funkels englisches Pendant Glenn Roeder wechselte gegenüber dem 1:0-Sieg in der Premier League gegen Portsmouth FC auf drei Positionen.
Engagement
Man sah den Frankfurtern in der Anfangsphase an, dass sie gewillt waren, ihre Chance auf ein Weiterkommen mit Engagement anzugehen. Die erste größere Gelegenheit gehörte auch den Gastgebern, als nach sieben Minuten ein Schuss von Naohiro Takahara in letzter Sekunde im Strafraum noch geblockt wurde.
Frankfurter Kopfballchancen
Als der Anfangsschwung der Hessen gerade etwas abgeflaut war, hätte Albert Streit die Führung erzielen müssen, doch sein Kopfball aus fünf Metern traf nur Torwart Shay Given. Eine Minute später beförderte Ioannis Amanatidis ebenfalls aus kürzester Distanz einen Kopfball über das Gehäuse.
Harmlose Gäste
Newcastles einzig nennenswerte Gelegenheit der ersten Hälfte war ein Freistoß von Emre Belözoğlu kurz vor der Pause, der das Tor aber knapp verfehlte.
Europapokalstimmung
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff ging es für die Hessen weiter wie gehabt; eine Flanke des quirligen Takahara wurde erst von Amanatidis und dann von Streit knapp verpasst. 47.000 Zuschauer sorgten nun für tolle Europapokalstimmung in der ausverkauften Arena.
Kyrgiakos rettet
Nach einer Stunde brachte Roeder Obafemi Martins für den erneut enttäuschenden Albert Luque in die Partie. Newcastle verzeichnete durch einen Kopfball von Antoine Sibierski seine größte Chance, Kyrgiakos musste für den bereits geschlagenen Markus Pröll retten.
Chancen vergeben
Die Eintracht vergab nach 78 Minuten die nächste Kopfballchance durch Köhler, während Belözoğlu im direkten Gegenzug freistehend an Pröll scheiterte. Trotz eines konstanten Anrennens der Hessen in der Endphase wollte das ersehnte Tor nicht mehr gelingen.
Fahrlässige Chancenauswertung
Frankfurt konnte eine Vielzahl bester Gelegenheiten nicht zum Sieg nutzen, die Chancenauswertung war fast schon fahrlässig zu nennen, so dass es beim 0:0 blieb. Ein Eintracht-Sieg am 13. Dezember bei Fenerbahçe SK würde das sichere Weiterkommen bedeuten - unabhängig vom Ausgang des Spiels zwischen US Città di Palermo und Celta de Vigo.