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Aachen in der Außenseiterrolle

Formkurve: Während der TSV Alemannia Aachen um den Aufstieg kämpft, spielt AZ Alkmaar um die niederländische Meisterschaft.

Nach der Winterpause geht es diese Woche auch im UEFA-Pokal weiter. uefa.com wirft einen Blick auf die Form der 32 noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften.

TSV Alemannia Aachen - AZ Alkmaar
Auch wenn man sich durch den dritten Platz in der Gruppe H als einzige Zweitligamannschaft für die Runde der letzten 32 qualifizieren konnte, lief es für Aachen im Kampf um einen Aufstiegsplatz in der 2. Bundesliga alles andere als gut. Dabei hatte sich die Alemannia in der Winterpause mit Jan Schlaudraff, der für 18 Monate vom VfL Borussia Mönchengladbach ausgeliehen wurde, und dem Rumänen Laurentiu-Aurelian Reghecampf, der für 600.000 Euro vom FC Energie Cottbus kam, gut verstärkt. Einzig den Weggang von Stefan Blank, der für 500.000 Euro zum 1. FC Kaiserslautern wechselte, galt es zu kompensieren.

Die beiden Neuzugänge konnten zu Beginn der Rückrunde wenig Akzente setzen. Auch der Rest der Mannschaft konnte nicht an die Form der Hinrunde anknüpfen, so dass die erste Partie gegen Eintracht Frankfurt mit 0:1 verloren ging. Anschließend kassierte Aachen im eigenen Stadion gegen LR Ahlen eine 0:2-Pleite. Zwar glaubte man sich nach dem 1:0-Erfolg über den Karlsruher SC wieder in der Erfolgsspur, doch am letzten Freitag setzte es einen weiteren Rückschlag, als die Elf von Trainer Dieter Hecking in letzter Minute mit 2:3 gegen die SpVgg Unterhaching verlor. Der Abstand zum dritten und damit letzten Aufstiegsplatz beträgt für die Truppe vom Tivoli nun bereits sechs Punkte.

Neu dabei: Jan Schlaudraff, Laurentiu-Aurelian Reghecampf
Abgänge: Stefan Blank, Tom Moosmaayer

Nachdem Alkmaar die Gruppe F gewinnen konnte, ging die Elf von Trainer Co Adriaanse mit einem 2:0-Erfolg über RBC Roosendaal auch als Tabellenführer der niederländischen Eredivisie in die Winterpause. Nach einem Disput mit Adriaanse verließ Verteidiger José Fortes Rodriguez den Verein Richtung Roosendaal. Anschließend gab der Trainer bekannt, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Für ihn wird Louis van Gaal, ehemaliger niederländischer Bondscoach, zu Beginn der neuen Saison das Traineramt übernehmen.

Die Nachricht über Adriaanses Weggang hat die Mannschaft sichtlich geschockt. Im ersten Spiel nach der Winterpause ging Alkmaar aufgrund des 1:1-Unentschiedens gegen NEC Nijmegen erstmals nach zehn Erfolgen in Serie nicht als Sieger vom Platz. Anschließend musste man im Pokal gegen Feyenoord ran. Die Partie ging nicht nur mit 1:3 verloren, Alkmaar verlor dabei auch Barry van Galen, der mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen und für vier Partien gesperrt wurde. In den beiden darauf folgenden Begegnungen vertrat ihn Adil Ramzi, mit dem Alkmaar wieder in die Erfolgsspur zurückkehrte. Sowohl gegen den FC Den Bosch (1:0) als auch gegen den SC Heerenveen (3:1) behielt Alkmaar die Oberhand. Am Sonntag endete das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer PSV Eindhoven torlos, so dass Alkmaar weiterhin zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter auf dem zweiten Platz rangiert. Ramzi dürfte auch gegen Aachen wieder von Beginn an auflaufen, obwohl Van Galen für den UEFA-Pokal spielberechtigt ist. Dafür wird Juha Reini verletzungsbedingt ausfallen.

Neu dabei: Christy Janga, Ron Vlaar (Amateurkader), Haris Medunjanin (Amateurkader), Jordy van Wijk (Amateurkader), Magid Jansen (Amateurkader)
Abgänge: José Fortes Rodriguez, Reinier Robbemond, Miel Mans

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