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Kaltstart für Basel

Formkurve : Der FC Basel 1893 konnte sich in aller Ruhe auf das Duell mit LOSC Lille Métropole vorbereiten.

Nach der Winterpause geht es diese Woche auch im UEFA-Pokal weiter. uefa.com wirft einen Blick auf die Form der 32 noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften.

FC Basel 1893 - LOSC Lille Métropole
Basel
qualifizierte sich durch einen 1:0-Sieg über Feyenoord für die Runde der letzten 32 im UEFA-Pokal. Im Anschluss hatte das Team viel Zeit, um sich auf das anstehende Duell mit Lille vorzubereiten. Die Schweizer Meisterschaft startet erst in einer Woche wieder aus der Winterpause. Der Titelverteidiger, der die Tabelle derzeit mit sieben Punkten Vorsprung anführt, kann in Liga und UEFA-Pokal auf zwei neue Spieler bauen. Während der Winterpause verstärkte sich der Klub in der Defensive mit dem Schweizer Nationalspieler Patrick Müller von RCD Mallorca und mit Reto Zanni vom FC Thun. Einziger Abgang ist Torwart Eric Rapo, etatmäßige Nummer drei, der zu Stade Nyonnais gewechselt ist. Für ihn kam der 22-jährige Riccardo Meili vom FC Wil 1900.

Zur Vorbereitung reiste Basel ins Trainingslager in die Türkei, an dem bis auf Djamel Mesbah und Murat Yakin alle Spieler teilnahmen. In einem Freundschaftsspiel gegen den FC Torpedo Moskva gab es einen 4:2-Sieg, bei dem der Schweizer Nationalspieler Benjamin Huggel nach einer Auseinandersetzung mit seinem Teamkollegen Christian Giménez vom Platz gestellt wurde.

Neu dabei: Patrick Müller, Riccardo Meili, Reto Zanni
Abgänge: Mario Cantaluppi, Thimothée Atouba

Lille zog als Sieger der Gruppe H in die Runde der letzten 32 ein, ruhte sich aber nicht auf seinen Lorbeeren aus. Vor der Winterpause schied man zwar im französischen Ligapokal im Elfmeterschießen gegen den Finalisten RC Strasbourg aus, doch im neuen Jahr lief es dafür in der Ligue 1 umso besser. Am 11. Januar gab es beim 1:2 gegen Olympique de Marseille die erste Heimniederlage der Saison, doch danach folgten ein 3:1-Erfolg beim FC Girondins de Bordeaux im Stade Chaban-Delmas sowie ein 2:1-Sieg gegen Tabellenführer Olympique Lyonnais, zu dem Matt Moussilou beide Treffer beisteuerte. Lille saß dem Meister nun im Nacken, kam dann aber bei OGC Nice nicht über ein 1:1 hinaus. In der Folge gab es jeweils ein torloses Unentschieden bei SM Caen und gegen den FC Sochaux-Montbéliard, so dass Lille nunmehr sieben Punkte Rückstand auf Lyon hat. Am Wochenende setzte sich das Team im Derby gegen den RC Lens mit 3:2 durch und erreichte dadurch das Achtelfinale im französischen Pokal.

Trainer Claude Puel muss gegen Basel auf den defensiven Mittelfeldspieler Jean Makoun verzichten. Der Kameruner laboriert an einer Knieblessur. Hinter dem Einsatz von Flügelspieler Christophe Landrin, der sich gegen Lyon eine Rippe brach, steht noch ein Fragezeichen. In der Transferperiode verpflichtete Lille den 21-jährigen Kévin Barralon von Nîmes Olympique, der aber noch auf sein Debüt wartet.

Neu dabei: Peter Odemwingie, Kévin Barralon
Abgänge: Vladimir Manchev

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