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Play-offs in der Europa Conference League: Das erwartet uns

Wir werfen einen Blick auf die acht Play-off-Partien in der Europa Conference League.

Leicester-Torhüter Kasper Schmeichel trifft auf ein Team aus seinem Heimatland Dänemark
Leicester-Torhüter Kasper Schmeichel trifft auf ein Team aus seinem Heimatland Dänemark PA Images via Getty Images

Leicester, Celtic und Fenerbahçe gehören zu den Teams, die nach dem Abstieg aus der UEFA Europa League in den Play-offs gegen die Gruppenzweiten der UEFA Europa Conference League um einen Platz im Achtelfinale dieses neuen Wettbewerbs kämpfen.

Europa Conference League Predictor spielen

Leicester City - Randers

Ein Duell mit einer emotionalen Note für das Leicester-Duo Kasper Schmeichel und Jannik Vestergaard. Die beiden Dänen empfangen den dänischen Pokalsieger Randers - ein Klub, der noch nicht einmal existierte, als Schmeichel seine Karriere in der Jugend von Manchester City begann. Star der Dänen ist Stürmer Stephen Odey, der in dieser Saison schon zehn Mal getroffen hat und nur zu gerne gegen Leicester erneut jubeln würde.

Hättet Ihr's gewusst?
Randers hat im Europapokal nur eines seiner letzten acht Auswärtsspiele gewonnen (U3 N4) – 2015/16 in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League gegen Sant Julià aus Andorra.

Celtic - Bodø/Glimt

Bodø/Glimt ist - vielleicht neben Sheriff - eines der Überraschungsteams in der diesjährigen Europapokalsaison. Der frisch gebackene norwegische Meister musste in der Winterpause allerdings zwei wichtige Abgänge verzeichnen, mit Patrick Berg und Erik Botheim haben zwei absolute Leistungsträger den Klub verlassen, zudem hat die Mannschaft seit zwei Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten. Auf der Habenseite steht aber ein riesiges Selbstvertrauen, zum einen durch den 6:1-Sensationssieg gegen die AS Roma und zum anderen durch eine Serie von inzwischen 26 Spielen in Folge ohne Niederlage.

Highlights: Bodø/Glimt - Roma 6:1
Highlights: Bodø/Glimt - Roma 6:1

Hättet Ihr's gewusst?
Celtic hat die schlechteste Defensive alle Teams aus der Gruppenphase der Europa League, in sechs Spielen mussten die Schotten 15 Treffer hinnehmen.

Fenerbahçe - Slavia Praha

Und wieder droht Fenerbahçe eine Saison zum Vergessen. In der türkischen Süper Lig ist Trabzonspor längst enteilt, selbst der Tabellenzweite Konyaspor ist schon fast außer Sichtweite. In der Europa League lief es auch nicht besonders gut, da kommt dem türkischen Traditionsklub der neue Wettbewerb doch gerade recht, um den ersten Titel seit 2014 einzufahren. Aber Slavia geht als tschechischer Tabellenführer, der seit 13 Spielen ungeschlagen ist, mit breiter Brust in dieses Duell.

Die 10 schönsten Tore der Gruppenphase
Die 10 schönsten Tore der Gruppenphase

Hättet Ihr's gewusst?
Fenerbahçe-Abwehrspieler Filip Novák ist tschechischer Nationalspieler und hat in seinen insgesamt sechs Duellen gegen Slavia zweimal gestroffen (für Jablonec in der Saison 2014/15).

Marseille - Qarabağ

Marseille qualifizierte sich mit einem Sieg gegen Lokomotiv Moskva erst am 6. Spieltag für diese Play-offs, seither hat das Team von Trainer Jorge Sampaoli aber nur zwei Spiele verloren. Während vorne prominente Namen wie Arkadiusz Milik, Dimitri Payet und Cengiz Ünder für die Tore sorgen, war zuletzt aber vor allem die Abwehr kaum zu bezwingen. Qarabağ, der Tabellenführer aus Aserbaidschan, hat in der Gruppenphase aber für einige Überraschungen gesorgt und in der gesamten Saison nur zwei Niederlagen kassiert.

Hättet Ihr's gewusst?
Beide Mannschaften haben in ihren Gruppenphasen nur je ein Spiel verloren. OM startete mit vier Unentschieden in die Europa League, Qarabağ begann mit drei Siegen und zwei Remis, ehe eine Niederlage am 6. Spieltag die direkte Qualifikation für das Achtelfinale verhindert hat.

Und wie geht es weiter?

Die Rückspiele steigen eine Woche später, am 24. Februar. Die Sieger dieser acht Duelle qualifizieren sich für das Achtelfinale, das am 25. Februar ausgelost wird.

Bereits dafür qualifiziert haben sich als Gruppensieger AZ Alkmaar, Basel, Copenhagen, Feyenoord, Gent, LASK, Rennes und Roma.

PSV Eindhoven - Maccabi Tel-Aviv

Highlights: HJK - Tel-Aviv 0:5
Highlights: HJK - Tel-Aviv 0:5

PSV-Stürmer Eran Zahavi trug dreieinhalb Jahre lang das Trikot von Maccabi. Zuletzt nagte zwar der Zahn der Zeit am 34-Jährigen, aber gegen seinen Ex-Verein wird Israels Rekordtorschütze noch einmal alle Kräfte mobilisieren. In der niederländischen Meisterschaft sitzt PSV Spitzenreiter Ajax im Nacken, in Israel ist Maccabi dagegen schon abgeschlagen, aber Vorsicht: gerade in der Europa Conference League wussten die Israelis fast immer zu gefallen.

Hättet Ihr's gewusst?
Zahavi schoss in 168 Spielen für Maccabi 127 Tore und gewann drei Mal in Folge die israelische Meisterschaft (2012/13, 2013/14 und 2014/15) mit seinem Ex-Team.

Sparta Praha - Partizan

In den letzten zwölf Monaten stand bei Sparta ein Spieler im Fokus: Adam Hložek, der zwar noch nicht ganz die Form der letzten Saison erreicht hat, aber mit seinen 19 Jahren darf der tschechische Nationalspieler ja auch mal einen kleinen Durchhänger haben. Auf Seiten der Serben ist Ricardo Gomes der Toptorjäger, der 30-Jährige aus Kap Verde erzielte am Wochenende gerade seinen 23. Treffer in dieser Saison.

Hättet Ihr's gewusst?
Beide trafen zuletzt im März 1966 aufeinander. Im Viertelfinale des Landesmeisterpokals gewann Prag das Hinspiel mit 4:1, doch im Rückspiel siegte Partizan in Belgrad mit 5:0. Anschließend erreichten die Serben sogar das Finale, das man dann allerdings in Brüssel gegen Real Madrid mit 1:2 verlor.

Midtjylland - PAOK

Auch dank der 14 Treffer des Slowenen Jasmin Kurtić, 33, ist PAOK inzwischen seit 14 Spielen ungeschlagen (12 Siege und 2 Remis) und hat sich in Griechenland auf Platz 2 geschoben. Midtjylland, das sein letztes Pflichtspiel am 12. Dezember bestritten hat, muss nun gleich im ersten Spiel des Jahres 2022 Vollgas geben.

Hättet Ihr's gewusst?
PAOK gewann am 3. Spieltag der Gruppenphase mit einem 2:1 in Kopenhagen erstmals ein Spiel in Dänemark, jetzt soll in Midtjylland der nächste Streich her.

Rapid Wien - Vitesse

Tolle Paraden in der Gruppenphase
Tolle Paraden in der Gruppenphase

Bei Vitesse ist diese Saison eine ständige Berg- und Talfahrt, im Europapokal besiegte man unter anderem Tottenham und Feyenoord, dafür kassierte man in der Liga gegen Ajax ein 0:5. Star des Teams ist der junge belgische Stürmer Loïs Openda, der in der Liga bisher elf Mal getroffen hat. Rapid, das sich erstmals seit 1997/98 wieder für ein Europapokal-Achtelfinale qualifizieren könnte, liegt in der heimischen Bundesliga nur auf Platz 5 und muss auf Torjäger Ercan Kara verzichten, den es in der Winterpause in die MLS nach Orlando gezogen hat.

Hättet Ihr's gewusst?
Rapids letztes Duell mit einem Klub aus den Niederlanden war 2015/16 ein denkwürdiger 5:4-Gesamtsieg gegen Ajax in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League (2:2 H, 3:2 A).