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Gegen Wales muss der Knoten platzen

Nach dem 0:1 in Montenegro darf die Schweiz gegen Wales nicht verlieren, will sie noch eine Chance haben, an der EM 2012 teilzunehmen. Trainer Hitzfeld: "Ich bin überzeugt, dass gegen Wales der Knoten platzt."

Ottmar Hitzfeld ist weiterhin zuversichtlich
Ottmar Hitzfeld ist weiterhin zuversichtlich ©Getty Images

Nach dem 0:1 in Montenegro darf die Schweiz gegen Wales nicht verlieren, will sie noch eine Chance haben, an der UEFA Euro 2012 teilzunehmen.

Nach der Niederlage am vergangenen Freitag liegt die Schweiz - bei einem Spiel weniger - neun Punkte hinter den Montenegrinern. Dennoch sagt Trainer Ottmar Hitzfeld: "Wir dürfen die Situation nicht dramatisieren." Natürlich seien er und sein Team nach der zweiten Pleite im zweiten Spiel enttäuscht gewesen, "aber so schlecht, wie teils geschrieben wurde, war unsere Vorstellung nicht, im Moment fehlt uns einfach das Quäntchen Glück". Auch dass seine Mannschaft in den vergangenen zwölf Spielen lediglich fünf Tore erzielte, besorgt den erfahrenen Trainer nicht: "Ich bin überzeugt, dass gegen Wales der Knoten platzt."

Alexander Frei, der Schweizer Kapitän, der seit über einem Jahr ohne Tor ist, hofft, "dass uns ein frühes 1:0 gelingt, das wäre der Befreiungsschlag, den wir brauchen". Die Mannschaft müsse wieder frech sein, vergessen machen, dass sie noch keine Punkte hat: "Wir sind in der Pflicht, jedem, der ins Stadion kommt, Freude zu bereiten." Bis Montagabend waren 32 500 Tickets für das Spiel verkauft.

Gegen den Gegner aus Wales hat die Schweiz gute Erfahrungen gemacht. Die letzten beiden Duelle gegen die Briten im Jahr 1999 entschieden die Schweizer mit jeweils 2:0 für sich. Dennoch hält Hitzfeld den Gegner, der nach drei Partien auch noch ohne Punkt dasteht, für gefährlich: "Sie sind sehr gut bei Standards und sehr kampfstark." Überdies hob Hitzfeld Gareth Bale, den linken Mittelfeldspieler von Tottenham Hotspur FC, hervor: "Seine Qualität kennt jeder."

Dafür, dass auch wieder mehr von den Qualitäten seines Teams gesprochen wird, will Hitzfeld mit mehreren Änderungen gegenüber dem Montenegro-Spiel sorgen. So wird der am Freitag verletzte Diego Benaglio ins Tor züruckkehren und wird Stephan Lichtsteiner wieder die Position des Rechtsverteidigers von Scott Sutter übernehmen. Zudem gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Tranquillo Barnetta für Xherdan Shaqiri die rechte Flanke besetzen wird.

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