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Griechenland im Freudentaumel

Es sollte Portugals großer Tag werden, aber nach Griechenlands 2:1-Sieg herrschte nicht in Porto, sondern in Athen Riesenjubel.

Die Eröffnung der UEFA EURO 2004™ vor heimischer Kulisse sollte Portugals großer Tag werden, doch nach dem überraschenden 2:1-Sieg über den Gastgeber in Porto hatten nur Otto Rehhagels Griechen Grund zum Feiern.

Schulterschluss der Fans
Am Omonia-Platz im Herzen von Athen feiern für gewöhnlich die Anhänger von Panathinaikos FC, doch die Fans aller Klubs schlossen sich dort zusammen, um den Erfolg ihrer Nationalmannschaft zu bejubeln, die zum ersten Mal bei einem großen Turnier gewinnen konnte.

Sendungen unterbrochen
Selbst die Fernsehsender, die das Spiel nicht übertrugen, unterbrachen ihre laufenden Sendungen, um von dem Sensationssieg in der Gruppe A zu berichten. Themen wie die Europawahl und die Probleme beim Bau der Sportstätten für die Olympischen Spiele gerieten dank der Tore von Georgios Karagounis und Angelos Basinas zur Nebensache.

"Historischer Sieg"
Premierminister Kostas Karamanlis gehörte zu den ersten Gratulanten. Er schickte der Mannschaft ein Telegramm und ließ ausrichten: "Mit diesem historischen Sieg hat sich Griechenland den Respekt Europas erarbeitet und im Herzen eines jeden griechischen Staatsbürgers ein Freudenfeuer entfacht. Ich bin einer von vielen Griechen, die Otto Rehhagel, den Spielern und den übrigen Mitgliedern des griechischen Kaders Glückwünsche übersenden. Ich hoffe auf weitere Erfolge."

Nächster Gegner Spanien
Am Mittwoch werden Griechenlands Anhänger gebannt das zweite Spiel gegen Spanien in Portos Estádio do Bessa Século XXI verfolgen. Sollten die Griechen ihren Erfolg aus dem Estádio do Dragão wiederholen können, so wäre der Einzug ins Viertelfinale perfekt. Dann dürfte wohl noch größerer Jubel herrschen als am Samstag. Für ähnliche Begeisterung könnte höchstens eine Goldmedaille von Konstadinos Kederis über 200 Meter bei den Olympischen Spielen sorgen.

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