Wer sind in dieser Saison die Technischen Beobachter der UEFA?
Donnerstag, 17. September 2026
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Von David Adams über Thomas Frank, Arne Slot und Sir Gareth Southgate bis hin zu Zlatko Zahovič: Wir stellen die Technischen Beobachter der UEFA für die Saison 2026/27 vor.
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Die Technische Beobachtergruppe der UEFA wird auch in dieser Saison wieder die UEFA-Klubwettbewerbe beobachten. Mithilfe von Statistiken und Videoanalysen kann sie detaillierte Berichte über die neuesten Entwicklungen im Trainerwesen erstellen, die innerhalb der Fußballgemeinschaft ausgetauscht werden, um ein dynamisches Bild vom aktuellen Stand des Sports zu vermitteln.
Wer sind die Technischen Beobachter der UEFA für die Champions League 2026/27?
Roberto Martínez
Der spanische Mittelfeldspieler glänzte in England zunächst als Spieler, dann als Trainer sowohl bei Wigan als auch bei Swansea, bevor eine Amtszeit als Trainer des Premier-League-Klubs Everton den Weg zu noch prestigeträchtigeren Aufgaben ebnete. Von 2016 bis 2022 war er Nationaltrainer Belgiens, anschließend übernahm er das Ruder bei Portugal und führte die Mannschaft zum Triumph in der UEFA Nations League 2024/25.
Erik ten Hag
Der Niederländer führte Go Ahead Eagles in seiner ersten Station als Cheftrainer zum Aufstieg, machte sich jedoch erst bei Ajax einen Namen, wo er drei Eredivisie-Titel gewann und den Verein in der Saison 2018/19 bis ins Halbfinale der UEFA Champions League führte. Später holte er bei Manchester United weitere Titel und gewann den FA Cup sowie den Ligapokal.
Ole Gunnar Solskjær
Der frühere Stürmer Solskjær, der mit Manchester United sechs Premier-League-Titel gewann und im Champions-League-Finale 1998/99 den Siegtreffer erzielte, führte Molde in seiner Heimat Norwegen zu zwei Meistertiteln und erreichte anschließend als Trainer von United das Finale der UEFA Europa League 2020/21.
Thomas Frank
Frank, ein besonnener und umsichtiger Trainer, war 18 Jahre lang im Jugendbereich tätig und arbeitete als Co-Trainer bei Brentford, bevor er 2018 den Cheftrainerposten übernahm. Er führte den Verein erstmals in die Premier League und hielt die Mannschaft vier Spielzeiten lang in der Eliteklasse, bevor er zu Tottenham wechselte.
Rudi Garcia
Garcia kann auf eine ereignisreiche Trainerkarriere zurückblicken, in der er bei großen Vereinen wie Lille, Rom, Marseille – wo er in der Saison 2017/18 im Finale der Europa League stand –, Lyon und Neapel erfolgreich war. Zuletzt war er Trainer der belgischen Nationalmannschaft und führte sie bis ins Viertelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026.
Gaizka Mendieta
Der frühere Mittelfeldspieler Mendieta, der mit Valencia zweimal im Finale der Champions League stand, spielte außerdem in Italien und England und bestritt 40 Länderspiele für Spanien. Seit er 2008 seine Karriere beendete, ist der ehemalige Barcelona-Spieler in den Medien tätig und legt gelegentlich als DJ auf.
Kasper Hjulmand
Nachdem er Nordsjælland zum ersten dänischen Superliga-Titel überhaupt geführt hatte, überzeugte Hjulmand als Trainer der dänischen Nationalmannschaft und erreichte mit ihr das Halbfinale der UEFA EURO 2020. Anschließend verbrachte er die Saison 2025/26 bei Leverkusen und führte den Verein bis ins Achtelfinale der Champions League.
Rafa Benítez
Benítez machte sich einen Namen, indem er Anfang der 2000er Jahre mit Valencia zwei Meistertitel und den UEFA-Pokal gewann, bevor er Liverpool 2005 zum berühmten Sieg im Champions-League-Finale führte. 2012/13 gewann er mit Chelsea die Europa League.
Ernesto Valverde
Valverde hat als Trainer beeindruckende 12 große Titel gewonnen, darunter drei griechische Meisterschaften mit Olympiacos, zwei spanische Meisterschaften mit Barcelona und 2024 den spanischen Pokal mit Athletic Club – der erste Titel des Klubs seit 40 Jahren.
Frank de Boer
Der 112-malige niederländische Nationalspieler gewann bei Ajax und Barcelona mehrere nationale Titel sowie 1994/95 mit dem Amsterdamer Verein die Champions League. Als Trainer von Ajax holte er von 2010 bis 2016 vier weitere niederländische Meistertitel und führte später Oranje zur UEFA EURO 2020.
Rui Faria
Rui Faria war als Assistent von José Mourinho tätig und gewann mit Porto den UEFA-Pokal und die Champions League, mit Chelsea und Real Madrid verschiedene nationale Titel, mit Inter die Champions League 2009/10 und mit Manchester United die Europa League 2016/17.
Sean Dyche
Als Spieler war Dyche ein solider Innenverteidiger. Seine Trainerkarriere begann er bei Watford, bevor er fast ein Jahrzehnt bei Burnley verbrachte, wo er dem Verein zwei Aufstiege in die Premier League und 2018 die erste Qualifikation für die Europa League überhaupt bescherte. Danach arbeitete er bei Everton als auch bei Nottingham Forest.
Aitor Karanka
Der frühere Verteidiger Karanka, der zwischen zwei Engagements bei Athletic Club mit Real Madrid die spanische Meisterschaft sowie die Champions League gewann, wurde nach seiner aktiven Karriere Trainer der spanischen U16-Nationalmannschaft. Anschließend übernahm er das Ruder bei Middlesbrough, Nottingham Forest, Birmingham, Granada und Maccabi Tel-Aviv.
Avram Grant
Grant, der bereits seit seiner Jugend als Juniorentrainer tätig ist, führte Maccabi Tel-Aviv zu zwei israelischen Meistertiteln, bevor er von 2002 bis 2006 die israelische Nationalmannschaft trainierte. In der Saison 2007/08 führte er Chelsea ins Champions-League-Finale, gewann mit Partizan einen Meistertitel in Serbien und war zudem Trainer der sambischen Nationalmannschaft.
Roy Hodgson
Als einer der erfahrensten Technischen Beobachter hat Hodgson insgesamt 22 verschiedene Mannschaften in acht Ländern betreut, darunter vier Nationalteams: Die Schweiz, die Vereinigten Arabischen Emirate, Finnland und England. Der weitgereiste Routinier, der fünf Sprachen spricht, kehrte in der vergangenen Saison zu Bristol City zurück und half dem Verein, den Abstieg zu vermeiden.
Sir Gareth Southgate
Southgate, ein Verteidiger und Mittelfeldspieler, der 57 Länderspiele für England bestritt, beendete 2006 bei Middlesbrough seine aktive Karriere und wechselte zum Trainerberuf. Anschließend trainierte er die englische U21-Nationalmannschaft und übernahm 2016 das Amt des Nationaltrainers. Er führte sein Team bis ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2018 sowie ins Finale der Europameisterschaften 2020 und 2024.
Ange Postecoglou
Nachdem er sich in Australien einen Namen als Trainer gemacht hatte, brachte der in Griechenland geborene Ange Postecoglou seinen offensiven Spielstil nach Europa und sicherte sich in zwei Spielzeiten bei Celtic zunächst das nationale Double und anschließend das nationale Triple, bevor er Tottenham in der Saison 2024/25 zum Europa-League-Titel führte.
Arne Slot
Slot machte sich bei Feyenoord einen Namen, erreichte 2022 das Finale der UEFA Conference League und gewann in den beiden folgenden Spielzeiten einen Eredivisie-Titel sowie den niederländischen Pokal. Er wechselte 2024 zu Liverpool und führte den Verein sofort zum zweiten Premier-League-Titel innerhalb von fünf Jahren, bevor er Anfield in diesem Sommer verließ.
Justin Cochrane
Cochrane spielte als Innenverteidiger für insgesamt elf englische Vereine und bestritt 14 Länderspiele für Antigua und Barbuda. Seit seinem Karriereende war er bei Tottenham sowohl als Co-Trainer der Junioren als auch der Profimannschaft tätig und gehört nun zum Trainerstab von Thomas Tuchel beim englischen Nationalteam, wo er sich auf die individuelle Spielerentwicklung spezialisiert hat.
David Adams
Als Leiter des Fußballbereichs beim Walisischen Fußballverband ist Adams für die A-Nationalteams der Männer und Frauen zuständig. Zuvor war er Dozent für Sportwissenschaft, Leiter des Trainerstabs bei Swansea City und Co-Trainer bei Middlesbrough, bevor er seine derzeitige Position übernahm.
Ian Woan
Woan, ein linker Flügelspieler, der ein Jahrzehnt bei Nottingham Forest spielte und dort im UEFA-Pokal zum Einsatz kam, war als Jugendtrainer und Assistenztrainer unter anderem bei Swindon Town, Nottingham Forest, Watford, Burnley und Everton tätig. Kurzzeitig war er auch Interimstrainer bei Portsmouth.
Mixu Paatelainen
Nach einer erfolgreichen Karriere als Stürmer in Schottland und England wechselte der 70-malige finnische Nationalspieler ins Trainergewerbe. Er übernahm das Ruder bei Hibernian, Kilmarnock und Dundee United und trainierte außerdem die Nationalmannschaften von Finnland, Lettland und Hongkong.
Michael O'Neill
O’Neill, der unter anderem als Mittelfeldspieler für Newcastle United, Dundee United und Hibernian spielte, bestritt 31 Länderspiele für Nordirland. Er führte die Shamrock Rovers zu zwei Meistertiteln in Folge in der Republik Irland und ist derzeit zum zweiten Mal als Trainer der nordirischen Nationalmannschaft tätig, nachdem er sein Land zur EURO 2016 geführt hatte.
Kieran McKenna
McKenna, der als einer der vielversprechendsten jungen britischen Trainer gilt, übernahm 2021 bei Ipswich Town seinen ersten Posten im Profibereich. Er führte Ipswich in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten von der League One in die Premier League, und nachdem der Verein abgestiegen war, schaffte McKenna in der vergangenen Saison den sofortigen Wiederaufstieg, bevor er den Klub verließ.
Claude Makélélé
Ein Spieler, der so prägend war, dass der Begriff "Makélélé-Rolle" mittlerweile fester Bestandteil des Fußballvokabulars ist. Makélélé, der unter anderem bei Real Madrid, Chelsea und Paris glänzte und als einer der besten defensiven Mittelfeldspieler aller Zeiten gilt, war zudem als Trainer in Frankreich, Belgien und Griechenland tätig.
Zlatko Zahovič
Zahovič, Sloweniens Rekordtorschütze mit 35 Treffern, machte sich einen Namen als eleganter offensiver Mittelfeldspieler und glänzte insbesondere in Portugal während seiner Zeit bei Porto und Benfica, wo er insgesamt vier Meistertitel gewann. Nach seiner Karriere kehrte er nach Slowenien zurück und war Sportdirektor bei Maribor.
Steve Cooper
Als Trainer, der von seinen Mannschaften stets ein mutiges Auftreten fordert, übernahm Cooper zunächst die Leitung der englischen U16- und U17-Nationalteams, bevor er seinen ersten Posten im Seniorenbereich bei Swansea annahm. Anschließend trainierte er Nottingham Forest, Leicester City und den dänischen Verein Brøndby.
Willi Ruttensteiner
Ruttensteiner etablierte sich als Cheftrainer und Nachwuchsexperte im österreichischen Fußball, was ab 1999 in einer sechsjährigen Amtszeit als Trainer der österreichischen U21 gipfelte. Von 2001 bis 2017 war er Sportdirektor des Österreichischen Fußballverbands und anschließend Sportdirektor sowie später Trainer in Israel.
Dušan Fitzel
Fitzel, ein defensiver Mittelfeldspieler, der den Großteil seiner aktiven Karriere bei Dukla Praha verbrachte, machte sich als Trainer von tschechischen Juniorennationalteams einen Namen. Von 2006 bis 2009 erlebte er eine erfolgreiche Zeit als Trainer der maltesischen Nationalmannschaft.
Darren Fletcher
Fletcher bestritt fast 350 Spiele für Manchester United, nachdem der Mittelfeldspieler aus der eigenen Jugendakademie hervorgegangen war. Er gewann dabei fünf Premier-League-Titel sowie einmal die Champions League. Nach Stationen bei West Bromwich Albion und Stoke City kehrte er zu United zurück und war dort in verschiedenen Funktionen tätig – derzeit ist er Cheftrainer der U18.
David James
Der Torhüter, der 53 Mal für England zum Einsatz kam, spielte über viele Jahre in der Premier League für Liverpool, Aston Villa, West Ham United, Manchester City und Portsmouth. Spätere Stationen führten ihn nach Island und Indien, wo er seine Tätigkeit als Trainer mit der Arbeit als TV-Experte verband.
Frans Hoek
Der frühere Torhüter Hoek arbeitete nach dem Ende seiner Karriere als Assistent seines Landsmanns Louis van Gaal bei Ajax, Barcelona, Bayern München, Manchester United und der niederländischen Nationalmannschaft. Er hat Torhüter wie Edwin van der Sar, David de Gea und Víctor Valdés betreut.
Zlatko Dalić
Dalić war von 2017 bis Juli 2026 Trainer der kroatischen Nationalmannschaft und führte sie regelmäßig zu herausragenden Leistungen auf der größten Bühne: Mit dem zweiten und dritten Platz bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 sowie dem zweiten Platz in der Nations League 2023. Vor kurzem wurde er zum Nationaltrainer der Vereinigten Arabischen Emirate ernannt.
Fatih Terim
Terim ist eines der bekanntesten Gesichter im türkischen Fußball – nach einer Karriere, in der er dreimal die Nationalmannschaft und viermal Galatasaray trainierte. Im Jahr 2000 gewann er den UEFA-Pokal sowie den Superpokal und erreichte das Halbfinale der EM 2008.
Ryan Giggs
Der ehemalige Flügelspieler Giggs, der mit 632 Einsätzen für Manchester United den dritten Platz in der Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen aller Zeiten in der Premier League belegt, gilt als einer der größten Spieler seiner Generation – mit 13 Premier-League-Titeln und zwei Champions-League-Titeln in seiner glanzvollen Trophäensammlung. Von Januar 2018 bis November 2020 war er Trainer der walisischen Nationalmannschaft.
Ralph Hasenhüttl
Der Österreicher Hasenhüttl hat sich aufgrund der Ähnlichkeiten in ihrem intensiven, energiegeladenen Spielstil den Spitznamen "Alpen-Klopp" verdient. In seiner ersten Saison führte er Leipzig auf den zweiten Platz in der Bundesliga, bevor er vier Jahre lang Southampton in der Premier League trainierte. Zuletzt war er Trainer bei Wolfsburg.