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Pizarro im Doppelpack

Nach zuletzt vier Treffern in Folge ist Stürmer Claudio Pizarro beim FC Bayern München der Mann der Stunde.

Während Roy Makaay in einer kleinen Krise steckt und Roque Santa Cruz bis zum Saisonende ausfällt, sorgt derzeit Claudio Pizarro beim FC Bayern München für die entscheidenden Tore.

Zunächst nur Ersatz
Zu Saisonbeginn saß der 27-jährige Peruaner nur auf der Bank, da Trainer Felix Magath im Angriff auf den Niederländer Makaay und Santa Cruz aus Paraguay setzte. Trotz seiner zuvor 52 Tore in vier Saisons war Pizarro beim deutschen Rekordmeister zunächst nur zweite Wahl.

Tor gegen Duisburg
Dies änderte sich, als Santa Cruz einen Kreuzbandriss erlitt. Pizarro durfte wieder von Beginn an auflaufen und nutzte seine Chance. Am 22. Oktober steuerte er einen Treffer zum 4:0-Erfolg über den MSV Duisburg bei. "Das Tor gegen Duisburg war enorm wichtig für mich und hat mir Selbstvertrauen verliehen", sagte der Angreifer.

Gala gegen Bremen
Am 5. November bewies Pizarro beim 3:1-Sieg gegen Werder Bremen seine Klasse. Er schoss ein Tor selbst und bereitete den Treffer vor, durch den Makaay seine lange Durststrecke beendete. An den letzten beiden Bundesliga-Spieltagen stand Pizarro endgültig in den Schlagzeilen.

Vier Tore - zwei Siege
Der Peruaner sorgte mit vier Treffern für zwei 2:1-Erfolge des deutschen Meisters. Zunächst schoss er die Bayern am 19. November zum Sieg beim DSC Arminia Bielefeld, dann gelangen ihm am vergangenen Wochenende beide Tore zum 2:1-Heimsieg über den 1. FSV Mainz 05.

"Habe Spaß"
Pizarro hat derzeit einfach einen Lauf. "Ich bin momentan gut drauf und habe viel Spaß auf dem Platz", sagte der peruanische Nationalspieler. Magath hingegen hielt sich mit zuviel Lob zurück, schließlich bemängelte der Coach zuletzt immer wieder, dass Pizarro zur Selbstzufriedenheit neigen würde.

Magath fordert mehr
"Er macht nur seinen Job", sagte der Bayern-Coach. "Wir spielen mit zwei Stürmern, daher muss der Gegner auf beide achten. Das macht es schwer für sie, uns zu kontrollieren." Magath weiß um Pizarros riesiges Potenzial, fordert aber dennoch: "Claudio hat alles, was ein guter Stürmer braucht, aber er muss weiter hart an sich arbeiten."

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