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Warten auf Schweinsteiger

Seit dem 2. November 2013 hat Bastian Schweinsteiger kein Bundesligaspiel mehr bestritten, doch schon bald scheint die Leidenszeit des Mittelfeldstrategen ein Ende zu haben.

Bastian Schweinsteiger schuftet im Training für sein Comeback
Bastian Schweinsteiger schuftet im Training für sein Comeback ©Getty Images

Von ihm hört man derzeit nicht allzu viel, über ihn dafür umso mehr. Seit Bastian Schweinsteiger dem FC Bayern München zunächst wegen einer Sprunggelenksoperation, dann wegen einer hartnäckigen Entzündung der Patellasehne fehlt, werden die Bayern-Verantwortlichen nicht müde zu betonen, wie wichtig der Mittelfeldspieler für den weiteren Saisonverlauf der Münchner sei, vor allem angesichts der schweren Aufgabe in der UEFA Champions League gegen Arsenal FC.

Auch beim mühevollen 2:1-Sieg am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart fehlte der 29-Jährige, der seit Anfang November kein Bundesligaspiel mehr bestritten hat. Viereinhalb Monate vor Beginn der FIFA-WM in Brasilien kämpft Schweinsteiger - wieder einmal - um den Anschluss. "Das ist ein Problem für uns und für ihn. Wir brauchen ihn und auch die Nationalmannschaft. Er ist eine große Persönlichkeit", lobte Bayern-Coach Pep Guardiola den 100-fachen Nationalspieler.

Etwas entspannter sieht Bundestrainer Joachim Löw die Situation. Nach einem Treffen in München mit Schweinsteiger berichtete er, mit dem zuvor operierten Sprunggelenk sei alles in Ordnung. "Er steigert jetzt seinen Rhythmus und wird demnächst auch wieder mit der Mannschaft trainieren." Er habe, so Löw weiter, "ein sehr gutes Gefühl bei Bastian".

Nach so viel Gerede über seinen Gesundheitszustand sah sich offenbar auch Schweinsteiger selbst genötigt, ein Statement abzugeben. "Ich hatte im Trainingslager in Doha ein wenig Probleme mit dem Knie. Nach den letzten Tagen fühlt es sich aber wieder besser an. Ich bin im Plan und hoffe, dass ich bald wieder mit der Mannschaft trainieren kann", erklärte Deutschlands Fußballer des Jahres und unterstrich, dass er keine Bedenken habe, seinen Platz im Team inzwischen verloren zu haben. "Ich weiß, welche Qualitäten ich habe. Wenn ich hundertprozentig fit bin, werde ich auch spielen", so Schweinsteiger selbstbewusst.

Doch genau hier liegt der Hase im Pfeffer, denn hundertprozentig fit war Schweinsteiger schon lange nicht mehr. Im vergangenen Jahr wurde er zweimal am Sprunggelenk operiert. Zuvor waren es ein Schlüsselbeinbruch und ein Außenbandriss im Sprunggelenk, zudem eine hartnäckige Wadenblessur. Seine letzte verletzungsfreie Spielzeit erlebte er 2010/11.

Doch seine beiden Trainer stehen zu ihm und machen ihm immer wieder Mut. In Bestform gebe es kaum einen stärkeren Spieler in der Mittelfeldzentrale, betont Löw bei jeder Gelegenheit. Schweinsteiger solle sich die Zeit nehmen, die er braucht. Der hat die Botschaft gehört und gibt sich selbst gelassen: "Ich habe eine gewisse Ruhe in mir, ich weiß, wie es abläuft."

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