Messi! Messi! Messi!
Mittwoch, 11. Oktober 2017
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Dank eines überragenden Lionel Messi löste Argentinien auf den letzten Drücker doch noch das Ticket zur FIFA-WM 2018, für Arturo Vidal ist der Traum von Russland dagegen geplatzt.
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"A la altura de Dios" - auf der Höhe Gottes: So huldigte das argentinische Sportblatt Ole Superstar Lionel Messi. Der fünfmalige Weltfußballer führte sein Land mit einem Dreierpack zum 3:1-Sieg in Ecuador und damit zur FIFA-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.
Dabei waren die Argentinier beim "Finalissimo" 2850 Meter über dem Meeresspiegel in Quito bereits nach 38 Sekunden in Rückstand geraten und standen vor einem historischen Debakel, doch Messi verhinderte praktisch im Alleingang, dass Argentinien erstmals seit 47 Jahren eine WM-Endrunde verpasste.
In Russland fehlen wird dagegen Arturo Vidal, der Bayern-Mittelfeldspieler war gesperrt, als seine Chilenen mit 0:3 in Brasilien unterlagen und die Qualifikation damit als Tabellensechster abschlossen. Vidals Bayern-Teamkollege James Rodríguez wird in Russland am Start sein, sein Treffer bei Kolumbiens 1:1-Unentschieden in Peru genügte für das Endrunden-Ticket.
Das Tor für Peru erzielte der frühere Münchner Paolo Guerrero, der sein Land damit in die Play-offs gegen Ozeaniensieger Neuseeland schoss. Neben Argentinien und Kolumbien sind auch Gruppensieger Brasilien und Uruguay für die WM qualifiziert.
- Die Abschlusstabellen der European Qualifiers
- Europas WM-Teilnehmer im Überblick
- Diese acht Teams bestreiten die Play-offs
Abschlusstabelle der Südamerika-Qualifikation
| Platz | Land | Punkte |
| 1. | Brasilien | 41 |
| 2. | Uruguay | 31 |
| 3. | Argentinien | 28 |
| 4. | Kolumbien | 27 |
| 5. | Peru | 26 |
| 6. | Chile | 26 |
| 7. | Paraguay | 24 |
| 8. | Ecuador | 20 |
| 9. | Bolivien | 14 |
| 10. | Venezuela | 12 |
WM ohne Pulisic
Für Dortmunds Christian Pulisic nahm die Qualifikation in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik ein ganz bitteres Ende. Der Flügelspieler machte zwar ein Tor, konnte die 1:2-Niederlage der USA bei Trinidad und Tobago damit aber nicht verhindern. Dadurch wird im kommenden Jahr erstmals seit 1986 eine WM-Endrunde ohne die USA stattfinden.