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Das Beste der Rückspiele: Coman der Vollstrecker

Das geniale Sturmtrio von Barcelona schoss Arsenal ab, Benfica trotzte allen Verletzungssorgen und Kingsley Coman rettete den FC Bayern: UEFA.com hat die Auslese der Achtelfinalrückspiele.

Das Beste der Rückspiele: Coman der Vollstrecker
Das Beste der Rückspiele: Coman der Vollstrecker ©AFP/Getty Images
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Spieler: Kingsley Coman (Bayern München)
Das Schicksal der Bayern hing nach einer Stunde im Rückspiel am seidenen Faden - und selbst der zeigte schon deutliche Risse. Josep Guardiola lief beim Stand von 0:2 die Zeit davon, doch er hatte noch ein Ass im Ärmel. Dass er sich dieses vor der Saison ausgerechnet beim Gegner Juventus besorgt hatte, lieferte einem bemerkenswerten Abend eine ganz besondere Note

Coman kam für Xabi Alonso ins Spiel, brachte viel Schwung und der Rest ist bekannt: Zwei Tore bereitete er (mit) vor, einen Treffer markierte er selbst. Prädikat: Man of the Match. "Ich bin sicher nicht traurig für Juve", sagte die Leihgabe der Italiener nach dem 4:2-Triumph. "Ich bin jetzt ein Teil von Bayern."

Bayerns außergewöhnliches Comeback

Mannschaft: Benfica
Schon in der Gruppenphase machten die Portugiesen mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und nach zwei Siegen gegen Zenit steht man verdient im Viertelfinale. Ganz ohne harte Arbeit ging es jedoch nicht, denn in Russland geriet Benfica zunächst in Rückstand und war fortan richtig unter Druck. 

Die improvisierte Abwehrreihe - es fehlten gleich mehrere Stammspieler - wendete aber weiteren Schaden ab und vor allem Andreas Samaris konnte bei seinem ersten Ersatz als Innenverteidiger überzeugen. "Im Training habe ich diese Position schon gespielt, aber Training und Spiel sind zwei ganz unterschiedliche Situationen. Vor allem, wenn es sich bei dem Spiel um eine K.-o.-Partie in der UEFA Champions League handelt. Richtig durchatmen durfte man erst in der Nachspielzeit, als Talisca den 2:1-Endstand besorgte.

Video: Benfica zieht in die nächste Runde ein

Hochgefühl: Paris Saint-Germain
Paris darf nach dem 2:1-Gesamterfolg über Chelsea weiter vom ersten Titel in der Königsklasse träumen. Vier Tage später machten die Franzosen mit einem 9:0-Kantersieg über Troyes die vierte Ligue-1-Meisterschaft in Serie perfekt. Dabei wurden auch jede Menge Rekorde gebrochen. "Glückwunsch an die Mannschaft, aber unsere Saison ist noch nicht vorbei", erklärte Trainer Laurent Blanc.

Paris räumt Chelsea aus dem Weg

Zahl: 106
So viele Treffer haben Neymar, Luis Suárez und Lionel Messi zusammen in Pflichtspielen dieser Saison schon erzielt. Alle drei waren auch beim 3:1-Triumph über Arsenal erfolgreich. Es fehlen nur noch 16 Tore, um die Marke aus der Saison 2014/15 zu überbieten, was alleine deshalb bemerkenswert ist, weil Messi in dieser Spielzeit verletzungsbedingt lange passen musste. Der Argentinier hinkt deshalb in der ewigen Torjägerliste der UEFA Champions League auch etwas hinter Cristiano Ronaldo hinterher. Der Superstar von Real Madrid bringt es auf 90 Treffer, Messi hat "nur" 83 Mal geknipst.

Video: Messi, Suárez und Neymar treffen

Zitat: "Als ob das Tor 50 Meter entfernt wäre"
Atléticos Verteidiger José María Giménez über das Elfmeter-Drama gegen die PSV Eindhoven, das die Madrilenen mit 8:7 für sich entscheiden konnten.

Highlights vom Elfer-Krimi

Doppelte Chance 
Am Mittwoch beginnen die Viertelfinalspiele in der UEFA Women's Champions League und drei Vereine haben noch die Chance, bei den Männern und den Frauen den Titel zu holen: Barcelona, Paris und Wolfsburg. Für Paris ist sogar das "Triple" möglich, denn die Youngster des Vereins sind noch in der UEFA Youth League vertreten.

Wolfsburg schlägt Gent

Foto: Last-Minute-Müllering...

©AFP/Getty Images