UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Dynamos Yarmolenko gibt sich entschlossen

Andriy Yarmolenko spielte eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen EURO-Qualifikation der Ukraine, nun will er am Dienstag für Dynamo Kyiv in Porto ähnlich stark auftreten.

Andriy Yarmolenko glaubt an Dynamos Sieg bei Porto
Andriy Yarmolenko glaubt an Dynamos Sieg bei Porto ©Getty Images

Andriy Yarmolenko spielte letzte Woche eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen EURO-Qualifikation der Ukraine, nun will er am Dienstag für Dynamo Kyiv in Porto ähnlich stark auftreten.

Der 26-jährige Flügelspieler bestreitet seine fünfte Saison in der UEFA Champions League mit Dynamo und hat es noch nie in die K.-o.-Phase geschafft. Der Verein ist seit seinem Weiterkommen 1998/99 sogar zehn Mal in Folge in der Gruppenphase ausgeschieden, damals kam eine Mannschaft, zu der auch der aktuelle Coach Serhiy Rebrov gehörte, bis ins Halbfinale.

Durch eine kurz vor Schluss zustande gekommene 1:2-Niederlage bei Chelsea ist Dynamo nun Dritter der Gruppe G, zwei Punkte hinter den Blues. Nun weiß man, dass man am Dienstag bei Tabellenführer Porto wohl einen Auswärtssieg landen muss, um noch Chancen auf das Achtelfinale zu haben.

Yarmolenko, der aktuelle ukrainische Fußballer des Jahres, sprach mit UEFA.com über die Partie in Porto, Dynamos regelmäßiges Ausscheiden in der Gruppenphase, sein 1:0 beim 2:0-Sieg bei Maccabi Tel-Aviv und wie wichtig Rebrovs Erfahrung für die Mannschaft ist.

Anschauen: Yarmolenko führt die Ukraine nach Frankreich

Unser Trainerteam besteht darauf, dass wir offensiv wie defensiv aggressiv spielen und den Ball kontrollieren, wir wollen eher angreifen als verteidigen. Ich denke, dass wir auch in Portugal so auftreten müssen. Wenn uns das gelingt, holen wir unsere drei Punkte.

Über zehnfaches Ausscheiden in Folge in der Gruppenphase:

Wir haben ein gutes Trainerteam, viele junge Spieler, eine gute Mischung aus Jugend und Erfahrung in der Mannschaft. Jeder glaubt an den anderen und daran, dass wir es schaffen können. Und warum nicht? Wir haben gute Spieler, gute Trainer und ich denke, dass wir alles erreichen können, wenn wir guten Fußball spielen.

Über sein Tor gegen Maccabi:

Natürlich ist das ein besonderes Gefühl, denn du spielst im besten Vereinswettbewerb in Europa. Wenn man ein Tor erzielt, wird man von den Emotionen überwältigt. Es gibt nur selten solche Momente und ich wünschte, dass ich sie öfter erleben würde.

Yarmolenko </strong><strong>im Einsatz gegen </strong><strong>Chelsea
Yarmolenko </strong><strong>im Einsatz gegen </strong><strong>Chelsea©Getty Images

Dynamo hat viel für mich getan, es ist vielleicht meine zweite Familie. Wenn ich Dynamo nicht in meinem Leben hätte, ich wüsste nicht, wo ich dann wäre. Der Klub hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Und dafür bin ich dankbar. Ich wiederhole: Dynamo ist meine zweite Familie.

Über Trainer Rebrov, der in der letzten Dynamo-Mannschaft stand, die es in die K.-o.-Phase schaffte:

Ich denke, dass jeder Mensch immer wieder neue Erfahrungen in seinem Leben macht und Serhiy wird von seinen Erfahrungen profitieren. Aber man sollte auch verstehen, dass es eine Sache ist, Spieler zu sein, und eine ganz andere, als Trainer tätig zu sein. Ich denke, dass es schwieriger ist, Trainer zu sein.

Über Dynamos Ziele für den Wettbewerb:

Ich werde Ihnen nicht sagen, dass wir den Titel gewinnen wollen, denn wir sehen ja auch, welche Mannschaften noch teilnehmen. Das erste Ziel ist es, aus der Gruppenphase herauszukommen. Ich denke, dass das für uns ein kleiner Schritt nach vorne wäre.