Nullnummer in Paris

Paris Saint-Germain - Real Madrid 0:0
Ausgerechnet beim Duell zwischen den beiden TopTorjägern Zlatan Ibrahimović und Cristiano Ronaldo blieben die Tore aus.

Cristiano Ronaldo blieb blass
Cristiano Ronaldo blieb blass ©AFP/Getty Images
  • Paris und Real Madrid teilen sich die Punkt in Gruppe A
  • In der ersten Hälfte pariert der wieder genesene Kevin Trapp großartig gegen Jesé, Real ist das gefährlichere Team
  • Von Zlatan Ibrahimović und Cristiano Ronaldo ist so gut wie nichts zu sehen
  • Die Elf von Laurent Blanc liegt punktgleich mit dem Team von Rafael Benítez an der Spitze der Gruppe A
  • Das Rückspiel steigt am 3. November im Estadio Santiago Bernabéu

Ausgerechnet im mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen der beiden Stürmerstars Zlatan Ibrahimović und Cristiano Ronaldo blieben die Tore aus, Paris Saint-Germain und Real Madrid mussten am Ende mit einem 0:0 zufrieden sein.

Vom erhofften Fußballfest war über 90 Minuten nur wenig zu sehen. Beide Mannschaften beharkten sich überwiegend im Mittelfeld. Die ersten Chancen hatten dann die Franzosen, zunächst scheiterte Blaise Matuidi an Real-Keeper Keylor Navas, dann köpfte Thiago Silva einen Freistoß von Thiago Motta über die Latte.

Doch langsam kam auch das Team von Rafael Benítez besser ins Spiel und PSG konnte sich bei Kevin Trapp bedanken, dass es beim 0:0 blieb. Der ehemalige Frankfurter, der zwei Wochen verletzt gefehlt hatte, parierte per Fußabwehr großartig gegen Jesé, den der starke Toni Kroos auf die Reise geschickt hatte.

Dann lenkte Trapp einen Kopfball von Ronaldo mit den Fingerspitzen über die Latte und rettete auch gegen Casemiro die Null. Zlatan Ibrahimović machte nur bei einem Kopfball auf sich aufmerksam, er setzte den Ball aber über die Latte des Real-Tores. Bleibt die Hoffnung auf das Rückspiel in 14 Tagen, vielleicht fallen dann dort die erhofften Tore.

Schlüsselspieler: Thiago Silva
In einem ausgeglichenen Spiel war der Pariser Kapitän der Fels in der Brandung und weder in der Luft noch am Boden zu bezwingen. In einem eher schwachen Spiel setzte der Brasilianer die wenigen Highlights.

Di María bleibt blass
Vor dem Spiel hatte er versprochen, nicht zu jubeln, sollte er gegen sein Ex-Team treffen, doch in diese Gefahr kam Ángel Di María über 90 Minuten nicht. Von 2010 bis 2014 hatte der Argentinier für die Madrilenen gekickt, doch diesmal bekam er keinen Stich gegen die Spanier.

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