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Terry erwartet vollen Einsatz von Chelsea

Chelseas langjähriger Kapitän John Terry sprach mit UEFA.com über weise Worte von Marcel Desailly, das Leben unter José Mourinho und das Duell mit Club Atlético de Madrid.

Terry erwartet vollen Einsatz von Chelsea
Terry erwartet vollen Einsatz von Chelsea ©UEFA.com

Auch wenn John Terry in seiner Karriere nicht nur erfolgreiche Momente mit der UEFA Champions League verbinden kann, so machte er im Gespräch mit UEFA.com doch deutlich, dass ihn alle bisherigen Erlebnisse in der Königsklasse zu einem besseren Fußballer gemacht haben. Profitieren will er von seinen Erfahrungen auch im Halbfinal-Hinspiel gegen Club Atlético de Madrid.

Terry steht vor seinem insgesamt sechsten Halbfinale in der UEFA Champions League. Zwar konnte er den Henkeltopf bereits gewinnen und daraus viel Inspiration ziehen, doch er musste auch schon schwere Rückschläge hinnehmen - wie im Finale 2008 bei der Niederlage gegen Manchester United FC.

Der 33-Jährige erinnert sich auch gerne zurück an seine Anfänge in der Königsklasse, als er noch gemeinsam mit Frankreichs Fußballgröße Marcel Desailly für die Blues auf dem Feld stand. "Desailly stand neben mir und sagte zu mir: 'John, höre dir die Champions League Hymne genau an, dieses Lied willst du auch am Ende der Saison im Stadion hören", sagte Terry UEFA.com.

"Er war bereits kurz vor dem Ende seiner Karriere und hatte schon alles gewonnen, doch die Champions League hat ihn noch immer mit jeder ihrer Partien fasziniert. Auch ich habe heute noch Gänsehaut wenn ich zurückdenke, diese Spiele mit Desailly an meiner Seite sind unvergesslich."

Terry verschoss im Finale 2008 in Moskau gegen Manchester den Elfmeter, der Chelsea den Titel gebracht hätte. Wayne Rooney, der damals bei United auf der Bank saß, hatte sich zu einem früheren Zeitpunkt der Saison bereits zu diesem Thema geäußert: "John ist ein toller Elfmeterschütze, ich war mir sicher, dass er trifft."

Terry rutschte aus, verschoss und am Ende hatte United das bessere Ende für sich. "Ich habe Monate lang nicht geschlafen", sagte Terry. "Ich denke noch heute immer wieder daran und ärgere mich, aber gleichzeitig inspiriert es mich auch, immer weiter zu machen und immer besser zu werden. Ich will Siege jetzt noch mehr als davor."

Das letzte Duell zwischen Chelsea und Atlético gab es im UEFA-Superpokal 2012. "Ich konnte damals nicht spielen und habe Atlético-Trainer Diego Simeone beobachtet, er hat das ganze Spiele über sein Team nach vorne geschrien", sagte Terry.

"Sie waren damals ganz einfach heißer auf die Partie als wir, das war ein Stück weit überraschend für mich. Wir haben daraus aber gelernt und werden diesmal natürlich ganz anders auftreten. Wir wissen was auf uns zukommt und darauf haben wir uns gut vorbereitet."

Das komplette Interview können Sie mit einem Klick auf den Video-Player oben anschauen.