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København liebt die Außenseiterrolle

Trainer Ariël Jacobs machte vor dem Play-off-Duell seines FC København auf Understatement und erklärte Gegner LOSC Lille zum Favoriten: "Lille hat uns gegenüber in den meisten Bereichen Vorteile."

København liebt die Außenseiterrolle
København liebt die Außenseiterrolle ©AFP

FC Københavns Trainer Ariël Jacobs freut sich in den Play-offs auf Gegner LOSC Lille, eine Mannschaft mit "Champions-League-Qualität".

Nach dem Drittrundensieg gegen Club Brugge KV peilt der Trainer, der in der letzten Saison den RSC Anderlecht zur belgischen Meisterschaft führte, einen weiteren Überraschungscoup gegen das Team aus der Ligue 1 an, das er allerdings als klaren Favoriten bezeichnet.

Jacobs muss vermutlich auf Innenverteidiger Sölvi Ottesen verzichten, dafür kann Torhüter Johan Wiland nach einer Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten stehen.

"Das ist ein Klub mit einer guten Philosophie und dafür wurden sie vor zwei Jahren mit der französischen Meisterschaft belohnt", sagte Jacobs, dessen Mannschaft in der Superligaen noch ungeschlagen mit zwei Punkten Vorsprung die Tabelle anführt. "Ich habe sie sehr genau beobachtet und gesehen, dass sie eine technisch und taktisch sehr gute Mannschaft sind, die zudem noch extrem schnell ist."

Jacob weiß, dass sein Team noch eine Schippe drauflegen muss, will sie die Gruppenphase erreichen. "Der Unterschied zwischen Club Brugge und Lille ist, dass Brugge, so wie wir, zwischen der Champions League und der Europa League pendelt, während Lille definitiv Champions-League-Qualität hat. Lille hat uns gegenüber in den meisten Bereichen Vorteile, aber wir waren ja auch in der letzten Runde nicht die Favoriten."

Das von Rudi Garcia trainierte LOSC kam am Wochenende in der Ligue 1 nur zu einem 1:1 gegen AS Nancy-Lorraine. Im ersten Spiel im neuen Grand Stade Lille Métropole erzielte Salomon Kalou das erste Tor für seinen neuen Klub.

"Die Qualität des ganzen Kaders ist sehr wichtig, weil wir sehr viele Spiele vor uns haben", sagte Garcia, der noch um den Einsatz der Abwehrspieler Mathieu Debuchy (Ferse) und Marko Baša (Adduktoren) bangt. "Wir mussten am Freitag spielen, nur 48 Stunden nachdem einige Spieler in ihren Nationalmannschaften ran mussten, deshalb werden wir vielleicht rotieren."

"Es ist aber besser, 25 Spiele mit Vollgas bestreiten zu können als 50 mit durchschnittlichem Tempo. Wir spielen in Kopenhagen nicht auf ein 0:0. Wir wollen ohne Gegentor bleiben, aber wir wollen auch treffen."

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