Vorsicht ist oberste Devise

Ein "gutes und interessantes Duell" gegen Celtic FC erwartet HJK Helsinki, während Basel vor Molde gewarnt ist. UEFA.com fasst die Reaktionen auf die Auslosung zusammen.

Einer grünen Wand wird HJK im Parkhead bei Celtic gegenüberstehen
Einer grünen Wand wird HJK im Parkhead bei Celtic gegenüberstehen ©Getty Images

HJK Helsinki hat in der dritten Runde der Qualifikation zur UEFA Champions League einen richtig dicken Brocken erwischt, währen sich der FC København auf Club Brugge KV freuen kann. UEFA.com fasst die Reaktionen nach der Auslosung am Freitag zusammen.

Der Überblick über die Auslosung

Der finnische Meister HJK steht vor einer ziemlich hohen Hürde gegen Celtic FC. Gegen den schottischen Klub waren sie 2000/01 in der ersten Runde des UEFA-Pokals nach Verlängerung gescheitert. Nach dem 7:0 im Hinspiel gegen KR Rejkyavík sollte dem Duell gegen Celtic für die Truppe von Anti Muurinen aber nichts mehr entgegenstehen. Der ehemalige Trainer der finnischen Nationalmannschaft sagte: "Celtic klingt gut und interessant. Ich bin glücklich, dass wir erst auswärts spielen. Man sollte dran denken, dass die Saison in Schottland noch nicht begonnen hat, was für uns vielleicht ein kleiner Vorteil ist."

Kopenhagen hat ebenfalls schon einmal gegen den künftigen Gegner gespielt. In der Gruppenphase des UEFA-Pokals 2008/09 wurde Club Brugge im Jan Breydel Stadion mit 1:0 geschlagen. Hinzu kommt, dass die dänische Mannschaft nun einen belgischen Trainer hat; Ariël Jacobs ist der ehemalige Coach des RSC Anderlecht. Mittelfeldspieler Martin Vingaard sagte: "Wir spielen wissen nicht viel über die belgischen Mannschaften, aber zweifellos unser Trainer, deshalb wird er definitiv wissen, wie man sie schlagen kann."

Bei Club Brugge spielen drei dänische Akteure – Jim Larsen , ehemaliger Verteidiger von Silkeborg IF, und zwei ehemalige Vereinskameraden von Vingaard bei Esbjerg fB. "Ich freue mich besonders darauf, gegen Niki Zimling und Jesper Jørgensen zu spielen", fügte er hinzu.

Der FC Basel 1893 erwartet den norwegischen Meister Molde FK, der nach dem Hinspiel gegen den FK Ventspils mit 3:0 vorn liegt, während die Schweizer beim FC Flora Tallin mit 2:0 gewannen. Durchaus Grund also für Basel-Trainer Heiko Vogel, mit Respekt an die Sache heranzugehen. Molde-Trainer Ole Gunnar Solskjær erzielte 1999, im Finale der UEFA Champions League gegen den FC Bayern, dessen Jugendtrainer Vogel damals war, in der Nachspielzeit den Siegtreffer. "Ole-Gunnar Solskjaer habe ich seit 1999 noch gut in Erinnerung. Wir sind also gewarnt. Skandinavische Mannschaften stehen für eine organisierte Defensive. Zudem werden wir im direkten Vergleich körperlich wohl etwas kleiner sein. Molde ist eine harte Nuss, die es zu knacken gilt."

Der SC Vaslui hat es ebenfalls nicht leicht, die rumänische Mannschaft muss zunächst zu Fenerbahçe SK reisen. Trainer Marius Smudică weiß, dass dort eine Feuerprobe wartet. "Fenerbahçe hat viel mehr europäische Erfahrung, und wenn man den Marktwert sieht, ist ihr Kader viel besser als unserer", sagte er. "Aber das heißt nicht, dass wir verloren sind und dass wir nicht alles geben werden. Die Play-offs zu erreichen, wäre nicht unbedingt eine Überraschung, aber es wäre definitiv eine Leistung."

Der rumänische Meister CFR 1907 Cluj trifft auf den Sieger des Duells zwischen dem FC Slovan Liberec und dem FC Shakhter Karagandy, wobei der slowakische Meister die Mannschaft aus Kasachstan im Hinspiel in dieser Woche mit 1:0 geschlagen hat. "Wir haben in der zweiten Qualifikationsrunde einen schweren Gegner bekommen, sodass niemand einen leichten in der dritten Runde erwarten konnte", sagte Liberec-Trainer Jaroslav Šilhavý, der sich aber erst mal auf das Rückspiel konzentrieren will. "Vor uns liegen noch sehr anspruchsvolle 90 Minuten, da dürfen wir nicht abgelenkt ans Werk gehen."

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