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"Perfekte" Bayern, Vogel hat "gelitten"

Heiko Vogel musste eingestehen, dass er sich zwischenzeitlich fragte: 'Wann ist jetzt Schluss?' - kein Wunder, wurde sein FC Basel 1893 bei der 0:7-Pleite beim FC Bayern München doch nach allen Regeln der Kunst zerlegt.

"Perfekte" Bayern, Vogel hat "gelitten"
"Perfekte" Bayern, Vogel hat "gelitten" ©UEFA.com

Jupp Heynckes, Bayerns Trainer
Wir haben schon letzten Samstag [beim Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim] ein gutes Spiel gemacht. Ich habe in der Woche im Training gemerkt, dass die Mannschaft unbedingt weiterkommen wollte, wir waren fokussiert. Heute haben wir von der ersten bis zur letzten Minute ein Topspiel gemacht. Wir haben das umgemünzt, was wir uns vorgenommen hatten: Ein frühes Tor zu machen. Nach dem 1:0 haben wir sehr clever, sehr ruhig, sehr geschickt Fußball gespielt.

Wir hatten eine sehr gute Raumaufteilung und haben das Spiel immer wieder verlagert. Das hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt war es ein perfektes Spiel. Das 2:0 und 3:0 fielen zu einem psychologisch sehr guten Moment. Danach war der FC Basel demoralisiert. Wir haben demonstriert, dass wir nichts anbrennen lassen und ins Viertelfinale einziehen wollen.

Heiko Vogel, Basels Trainer
Es ist immer unschön, wenn man in dieser Höhe verliert; wir konnten ihnen nichts entgegensetzen. Das ist etwas, was ich der Mannschaft vorwerfe, dass wir nicht genug dagegengehalten haben. Wenn es nicht läuft, dann muss man zumindest dagegenhalten, diesbezüglich sollte es keinen Unterschied zwischen den beiden Teams geben.

Ich habe gelitten und immer die Uhr beobachtet und habe gedacht: 'Wann ist jetzt Schluss?' Aber man muss das als Stahlbad sehen, auch aus solchen Spielen kann man sehr viel mitnehmen, wahrscheinlich viel mehr als aus den ganzen Siegen zuvor. Und das müssen die Jungs nun tun. Man muss natürlich auch die Qualität des FC Bayern hinzuziehen, die sich dann auch regelrecht in einen Rausch gespielt haben.