Malafeev traut dem Braten nicht

Vyacheslav Malafeev ist nicht zum ersten Mal in Lissabon zu Gast. Aus Erfahrung weiß der Torwart vom FC Zenit St Petersburg, dass auf seine Mannschaft dort ein extrem hartes Rückspiel gegen SL Benfica wartet.

Vyacheslav Malafeev hat seine Verletzungspause überstanden und peilt mit Zenit das Viertelfinale an
Vyacheslav Malafeev hat seine Verletzungspause überstanden und peilt mit Zenit das Viertelfinale an ©Getty Images

Vyacheslav Malafeev hat seine Teamkollegen vom FC Zenit St Petersburg davor gewarnt, dass die Aufgabe im Achtelfinalrückspiel der UEFA Champions League bei SL Benfica noch schwerer wird, als es manche erwarten.

Zwar hat Zenit ein 3:2-Polster aus dem Hinspiel und Benfica kassierte am Freitag in der portugiesischen Liga gegen den FC Porto eine 2:3-Heimniederlage, für Malafeev zählt das jetzt aber alles nicht mehr: "Ich habe das Spiel gegen Porto nicht gesehen, aber Benfica hat eine super Mannschaft und wir eine Reaktion zeigen."

Für den Torwart, der das Hinspiel wegen einer Wadenverletzung verpasst hatte, ist Lissabon kein Neuland. Der 33-Jährige wurde bei der 0:2-Niederlage von Russland während der Gruppenphase der UEFA EURO 2004 im Estádio do Sport Lisboa e Benfica in der zweiten Halbzeit eingewechselt und holte sich eine richtige Klatsche ab, als die Russen bei einem Qualifikationsspiel zur FIFA-Weltmeisterschaft mit 1:7 im Estadio José de Alvalade untergingen.

Malafeev, der beim 2:2-Remis gegen PFC CSKA Moskva am Samstag seinen ersten Einsatz im Jahr 2012 bestritt, sieht in den Portugiesen eine ganz schwierige Hürde auf dem Weg ins Viertelfinale, gab aber keine Auskunft über die Schlüsselspieler des Gegners: "Über einzelne und besonders starke Spieler möchte ich nicht sprechen, das ist bei Benfica schwierig. Für mich könnte die Sache auch nach hinten losgehen, also bin ich lieber ruhig, und gebe morgen mein Bestes."