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Berdyev beeindruckt von Barças Nachwuchs

Kurban Berdyev war sich sicher, dass sein FC Rubin Kazan von einer jungen Mannschaft des FC Barcelona geschlagen wurde, die "der Weltfußball in einigen Jahren noch richtig kennenlernen wird".

Andreu Fontàs brachte Barcelona in Führung
Andreu Fontàs brachte Barcelona in Führung ©Getty Images

Trainer Kurban Berdyev vom FC Rubin Kazan war sich sicher, dass sein Team von einer jungen Mannschaft des FC Barcelona geschlagen wurde, die "der Weltfußball in einigen Jahren noch richtig kennenlernen wird". Andreu Fontàs und Víctor Vázquez erzielten die Treffer im Camp Nou und zugleich ihre ersten Tore für die Katalanen. Durch den 2:0-Erfolg von Josep Guardiolas Team gegen den russischen Meister beendete Barcelona die Gruppe D ungeschlagen.

Josep Guardiola, Trainer Barcelona
Ein Sieg gegen eine defensive Mannschaft wie Rubin, mit Spielern, die nicht viele Einsatzchancen bekommen, macht dieses Resultat doppelt wertvoll. Wenn der Gegner mit fünf oder sechs Leuten verteidigt und auf Konter lauert, ist es immer schwer durchzubrechen. Rubin hat das sehr gut gemacht. Was meine Spieler erreicht haben, verdient sehr viel Anerkennung. Besonders die Art und Weise war sehr beeindruckend.

Glücklicherweise waren wir bereits qualifiziert, da wir gegen diesen Gegner schon öfters Probleme hatten. Teams aus dem Norden Europas sind in dieser Phase der Saison immer schon einen Schritt weiter. Aufgrund dieser Tatsache war es eine schwierige Gruppe für uns. Deshalb bin ich froh, dass wir die Gruppenphase zum ersten Mal seit drei Jahren ungeschlagen überstanden haben. Ab hier gibt es keine leichten Spiele mehr, jede Mannschaft ist stark.

Kurban Berdyev, Rubins Trainer
Wir sind mit unserer stärksten Mannschaft aufgetreten, doch auch gegen die B-Elf von Barcelona haben wir uns sehr schwer getan. Barças Philosophie ist das Maximum an Ballbesitz, und es ist schwierig, ohne den Ball kreativ zu sein. Trotzdem haben wir im Gegensatz zu den vergangenen Spielen heute Abend sehr wenige Fehler gemacht und so können wir immer noch auf einige positive Aspekte des Spiels zurückblicken.

Es ist schwierig, gegen Barcelona zu spielen, egal wo auf dem Platz man sich befindet. Wenn man bedenkt, wie viele junge Spieler sie heute auf dem Feld hatten, trotzdem versteht jeder von ihnen den Fußball genauso gut wie ein Stammspieler. Heute haben wir gegen ein Barça gespielt, das der Weltfußball in einigen Jahren noch richtig kennenlernen wird. Unser Problem war die Chancenverwertung, denn wir haben nicht die nötige Klasse in der Offensive. Wir werden uns im Winter in diesem Bereich umschauen.

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