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Frei möchte persönlichen Bayern-Fluch beenden

Alexander Frei erinnerte sich an seine Zeit als Spieler von Borussia Dortmund und die Auftritte in München. "Wir haben dort immer verloren", sagte er, der nun mit dem FC Basel 1893 einen Sieg braucht, um selber noch weiterzukommen.

Alex Frei hat in München auch noch nie getroffen
Alex Frei hat in München auch noch nie getroffen ©Getty Images

Stürmer Alexander Frei vom FC Basel 1893 möchte beim vierten Gastspiel endlich mal im Münchener Stadion gewinnen. Die Chance dazu bietet sich nun, da seine Elf beim FC Bayern München antritt.

Der Schweizer Meister muss in der bayrischen Landeshauptstadt auf jeden Fall gewinnen, wenn er noch Chancen auf das Achtelfinale der UEFA Champions League haben will. Der 31-jährige Frei möchte am liebsten gar nicht an seine bisherigen Auftritte in München denken, als er von 2006 bis 2009 für Borussia Dortmund spielte. " Ich habe ziemlich schlechte Erinnerungen an die Arena. Mit Borussia Dortmund habe ich hier immer verloren ", sagte er, und dachte an ein 0:2, 1:3 und 0:5.

Allerdings tun sich die Männer von Louis van Gaal in der Liga schwer und haben ihren Platz in der nächsten Runde schon sicher, daher könnte der Moment für Frei gekommen sein, diese "schlechten Erinnerungen" vergessen zu machen. Er glaubt sogar, dass es für die jungen Spieler eine Inspiration sein könnte, in diesem Stadion aufzutreten. "Mit Basel hier gegen Bayern München zu spielen, das ist vor allem ein Bonus für unsere jungen Spieler", so Frei.

Thorsten Finks Mannschaft hat nur noch einen Restfunken Hoffnung, denn selbst wenn sie Bayerns Lauf von sieben Heimsiegen in Folge in der UEFA Champions League beenden können, kommen sie selber nur weiter, sollte die Roma bei CFR 1907 Cluj unterliegen, das seit dem 1. Spieltag nicht mehr punkten konnte. Cheftrainer Sorin Cârţu war nach dem 0:1 der Rumänen in Basel am 5. Spieltag entlassen worden.

Selbst eine kleine Möglichkeit ist allerdings immer noch eine Möglichkeit. "Wir glauben an unsere Chance hier zu gewinnen und vor allem wir Stürmer, Marco Streller und ich, sind im Augenblick sehr selbstbewusst", meinte der Stürmer, der aber weiß, dass es nicht einfach werden wird. "Trotzdem werden wir nicht viele Torchancen haben. Wir müssen also hochkonzentriert sein und die Möglichkeiten nutzen, die wir bekommen. Wir sind in guter Form, wir haben die letzten Partien ziemlich gut gespielt und spüren keinen Druck. Das können entscheidende Vorteile sein, um hier eine Überraschung zu schaffen."

Bayerns Bastian Schweinsteiger derweil sagte, dass es seiner Mannschaft nicht an Motivation mangeln würde, obwohl man schon durch ist. Die Bayern tragen immer noch die unnötige 0:2-Niederlage beim FC Schalke 04 mit sich herum, wodurch man in der Liga nun schon sagenhafte 17 Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund zurück ist. Realistisch gesehen ist die Titelverteidigung wohl Geschichte.

"Vielleicht sieht es nicht so aus, aber es geht für uns um viel gegen Basel. Außerdem spielen wir vor unseren eigenen Fans und da wollen wir noch mal eine gute Leistung zeigen. Wir wollen ein attraktives Spiel machen gegen Basel", sagte der Mittelfeldspieler, der am 5. Spieltag beim 2:3 in Rom gesperrt fehlte. "Ein Sieg würde uns sicher viel Selbstvertrauen für die Bundesliga geben. Wir Führungsspieler müssen jetzt Verantwortung übernehmen und Impulse setzen. Der Trainer kann uns nur Hinweise geben, wir müssen diese dann auf dem Platz umsetzen."

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