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Ceesay sorgt für großen Jubel

MŠK Žilina - AC Sparta Praha 1:0 (Gesamt: 3:0)
Nach Momodou Ceesays akrobatischem Treffer erreichte Žilina als drittes slowakisches Team die Gruppenphase.

Momodou Ceesay feiert sein Traumtor
Momodou Ceesay feiert sein Traumtor ©Getty Images

Momodou Ceesays akrobatisches Tor zog AC Sparta Praha endgültig den Zahn, so dass MŠK Žilina sein Debüt in der Gruppenphase der UEFA Champions League feiern wird.

Ceesay hatte bereits bei Žilinas 2:0-Hinspielerfolg vor einer Woche in Prag getroffen und machte auch dieses Mal den Unterschied aus. Damit zieht Žilina als drittes slowakisches Team in die Gruppenphase ein. Davor hatten MFK Košice 1997/98 und vor acht Jahren FC Artmedia Petržalka die Gruppenphase erreicht. Während sich die Slowaken jetzt auf die Auslosung am Donnerstag freuen können, muss Sparta einmal mehr in der UEFA Europa League ran.

Sparta veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum Hinspiel auf fünf Positionen, so fehlten Erich Brabec und Tomáš Řepka gesperrt. Libor Sionko und Toptorschütze Bony Wilfried waren nach Sperren wieder an Bord und auch Verteidiger Jiří Kladrubský konnte mit zwei gebrochenen Fingern spielen. Es war jedoch Žilina, das von Beginn an Dampf machte, und obwohl Sionko nach 17 Minuten die erste gute Chance vergab, gingen kurz darauf die Slowaken in Front.

Und was war das für ein spektakuläres Tor: Ceesay nahm im Strafraum einen Pass von Emil Rilke auf und beförderte das Leder aus der Luft mit dem Rücken zum Tor in die lange Ecke. Wenige Minuten später wurde ein Schuss des gambischen Stürmers im letzten Moment noch abgeblockt, und auf der anderen Seite war Wilfried nahe dran am Ausgleich. Tomáš Oravec hatte kurz darauf die nächste gute Chance für den slowakischen Meister, doch er schoss über das Gehäuse.

Nach 53 Minuten gab es einen letzten Hoffnungsschimmer für Sparta, denn Mário Pečalka brachte im Strafraum Wilfried zu Fall, doch Martin Dúbravka lenkte Kladrubskýs folgenden Elfmeter um den Pfosten. Ceesay und Tomáš Majtán vergaben in der Folgezeit weitere gute Möglichkeiten für Žilina, während auf der anderen Seite Wilfried alleine aufs Tor zulief, dann aber vorbeischoss. Sparta gab nie auf, doch das Glück war den Tschechen in beiden Partien nicht hold.

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