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Starkes Žilina ringt Sparta nieder

AC Sparta Praha - MŠK Žilina 0:2
Mit zwei Toren nach der Pause durch Momodou Ceesay und Tomáš Oravec dürfen die Slowaken erstmals von der Gruppenphase träumen.

MŠK Žilina steht vor dem Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse
MŠK Žilina steht vor dem Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse ©Getty Images

MŠK Žilina hat allerbeste Karten, zum ersten Mal den Sprung in die Gruppenphase der UEFA Champions League zu schaffen. Im Hinspiel bei AC Sparta Praha legten Momodou Ceesay und Tomáš Oravec den Grundstein dafür.

Sparta erwischte den besseren Start, doch ihre Defensive, die in den bisherigen vier Qualifikationsspielen kein einziges Gegentor kassiert hatte, hielt dieses Mal dem Druck des Gegners nicht stand. Kurz nach der Pause schloss Ceesay eiskalt einen Angriff zum Führungstreffer für Žilina ab, ehe Oravec 17 Minuten vor dem Ende auf 2:0 erhöhte. Damit geht die Elf von Pavel Hapal mit einem fast schon beruhigenden Vorsprung ins Rückspiel vor heimischem Publikum nächste Woche.

Sparta musste ohne die Mittelfeldspieler Libor Sionko und Marek Matějovský auskommen, außerdem fehlte auch der gesperrte Torjäger Wilfried Bony. Trotzdem hatten sie die erste Gelegenheit des Spiels, als Jozef Piaček nur ganz knapp mit einem Kopfball scheiterte. Anschließend fand Štěpán Vachoušek eine Lücke in der Abwehrkette von Žilina und bediente Leony Kweuke, der allerdings in letzter Sekunde von Martin Dúbravka geblockt wurde.

Zwei Minuten später scheiterte Róbert Jež auf der Gegenseite mit einem Freistoß aus 25 Metern an Spartas Torwart Jaromír Blažek, der wenig später auch in höchster Not gegen Oravec retten musste.

Anschließend ließen es beide Teams etwas ruhiger angehen. Umso überraschender kam die Führung sechs Minuten nach der Pause: Nach einem langen Einwurf hatte Blažek nicht aufgepasst und war dem Ball nicht entgegen gegangen, so dass der hellwache Ceesay dazwischen ging und aus spitzem Winkel das 1:0 für die Gäste markierte.

Kurz darauf hätte er fast das 2:0 besorgt, als er drei Verteidiger aussteigen ließ und nur knapp das Gehäuse verfehlte. Der Stürmer aus Gambia war auch danach der gefährlichste Mann auf dem Platz, übersah in seiner nächsten Szene aber den besser postierten Issiaka Bello. Trotzdem reichte es noch zum zweiten Treffer, weil Oravec nach Flanke von Patrik Mráz goldrichtig stand und Sparta eine Woche vor dem Rückspiel in eine fast aussichtslose Lage köpfte.