Italienischer Fußball trauert um Inter-Legende Sandro Mazzola
Dienstag, 22. September 2026
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Sandro Mazzola, legendärer Spieler von Inter Mailand und der italienischen Nationalelf, ist nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben.
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Der Sohn von Valentino Mazzola, dem legendären Kapitän vom AC Turin, der beim Flugzeugunglück von Superga 1949 ums Leben kam, stieß schon im Kindesalter zu Inter Mailand und verbrachte seine gesamte Karriere bei den Nerazzurri. Er hatte maßgeblichen Anteil an den Erfolgen von „Grande Inter“.
Sandro Mazzola war ein Schlüsselakteur im Ensemble von Helenio Herrera und spielte eine zentrale Rolle beim erstmaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1964 gegen Real Madrid. Insgesamt wurde er mit Inter viermal italienischer Meister und holte je zweimal den Europapokal und den Europa/Südamerika-Pokal, wobei er in 417 Partien 116 Tore erzielte.
Für Italien traf Mazzola in 70 Einsätzen 22 Mal; 1968 wurde er mit der Squadra Azzurra Europameister und zwei Jahre später Vizeweltmeister. Nach seinem Rücktritt vom aktiven Fußball 1977 hatte er mehrere führende Funktionen bei Inter und anderen Vereinen inne.
„Er war einer der größten Fußballer der Geschichte – nicht nur in der Historie der Nerazzurri“, so Inter Mailand in einer Stellungnahme. „Es ist unglaublich schwierig, die richtigen Worte zu finden, um jemanden zu verabschieden, der die Geschichte auf solch unvergleichliche Weise geprägt hat.“
Javier Zanetti, ebenfalls eine Vereinslegende und aktuell Vizepräsident von Inter Mailand, würdigte Mazzola mit folgenden Worten: „Du wirst für immer eine Legende bleiben. Ein wahrer Gentleman, ein Vorbild und ein großartiger Mensch auf dem Platz und im Leben. Ein Symbol von Inter und des Fußballs über Italien hinaus, für Generationen und die Ewigkeit. Ich verdanke dir so viel, Sandro. Du warst eine der wichtigsten Figuren für mich, als ich ein Junge in Argentinien war, der von Inter träumte. Du gehörtest zu jenen, die mich nach Mailand geholt haben, und dafür werde ich dir für immer dankbar sein.“