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UEFA und Europol gehen gemeinsam gegen illegale Streaming-Netzwerke vor

Medienmitteilungen

Nach siebenmonatigen Ermittlungen führte Operation Kratos 2 zur Zerschlagung von neun kriminellen Netzwerken und zur Entfernung von über 27 000 illegalen Streaming-URLs.

Momentaufnahme beim Finale der UEFA Champions League 2026 zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal in der Puskás Aréna in Budapest, Ungarn.
Momentaufnahme beim Finale der UEFA Champions League 2026 zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal in der Puskás Aréna in Budapest, Ungarn. @Carl Recine/Getty Images

Nach dem Erfolg der Operation Kratos im Sommer 2024 hat sich die UEFA auch an deren zweiter Ausgabe beteiligt. Operation Kratos 2 ist eine große internationale Initiative unter der gemeinsamen Leitung von Europol und der bulgarischen Hauptdirektion für den Kampf gegen die organisierte Kriminalität (GDBOP). Wie schon zuvor richtete sich diese Operation gegen verschiedenste kriminelle Vereinigungen, die illegale IPTV-Dienste anbieten oder nicht genehmigte Online-Streaming-Plattformen betreiben. Die UEFA unterstützte die Operation mit ausführlichen Daten und ihrer Expertise im Zusammenhang mit rechtswidrigen Übertragungen ihrer Wettbewerbe und stützte sich dabei auf ihr umfassendes Programm zum Schutz von Inhalten ebenso wie auf ihre innovativen Überwachungstechnologien.

An der zwischen September 2025 und April 2026 durchgeführten Operation waren Strafverfolgungsbehörden verschiedener EU-Mitgliedstaaten sowie des Vereinigten Königreichs und der USA beteiligt. Die koordinierte Aktion führte zu 148 Durchsuchungen, zur Identifizierung von 86 Verdächtigen und zu 29 Festnahmen sowie zur Zerschlagung von neun organisierten kriminellen Netzwerken und zur Entfernung von über 27 000 illegalen Streaming-URLs.

„Die UEFA unterstützt koordinierte internationale Maßnahmen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität im Netz mit Nachdruck. Wir danken allen beteiligten Behörden und Partnern aus der Branche für ihre Kooperation. Operationen wie diese unterstreichen die Bedeutung grenzüberschreitender Maßnahmen, um die Strukturen hinter illegalen Streaming-Diensten an der Wurzel zu bekämpfen, mit dem konkreten Ziel, die entsprechenden Netzwerke zu zerschlagen und Personen, die diese Aktivitäten betreiben, strafrechtlich zu verfolgen“, so ein UEFA-Sprecher.

„Der Schutz der Einnahmen aus den Medienrechten ist für die Erhaltung des gesamten europäischen Fußballs von entscheidender Bedeutung. Die UEFA hat sich verpflichtet, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diese wachsende Bedrohung zu bekämpfen, und wird im Rahmen dieser laufenden Bemühungen weiterhin eng mit Strafverfolgungsbehörden und Partnern aus der Branche zusammenarbeiten.“