Klubs, die Geschichte schreiben könnten
Freitag, 22. August 2025
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In den UEFA-Klubwettbewerben könnten 2025/26 neue Gesichter für Furore sorgen. In den Play-off-Hinspielen legten zwei Teams den Grundstein für das Erreichen der nächsten Runde, deren Verbände noch nie in einer Liga-/Gruppenphase vertreten waren.
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Ein Play-off-Spieltag steht noch aus, dann wissen wir, welche Klubs in den Ligaphasen der UEFA Champions League, der UEFA Europa League und der UEFA Conference League dabei sein werden.
In allen drei Wettbewerben könnten Teams den Sprung in die Ligaphase schaffen, die dort noch nie vertreten waren.
Historische Chance für Malta und San Marino
Seit seiner Einführung im Jahr 2021 hat die UEFA Conference League zahlreichen Klubs die Möglichkeit gegeben, erstmals Europapokalluft zu schnuppern und auch in dieser Saison winkt zwei Debütanten eine historische Chance.
Hamrun Spartans ist schon jetzt weiter gekommen, als es jemals ein Klub aus Malta geschafft hat, jetzt winkt dem Klub nach einem 1:0-Hinspielsieg gegen RFS aus Lettland sogar die erste Teilnahme eines Teams von der Mittelmeerinsel an einer Liga- oder Gruppenphase eines Europapokals.
Gute Chancen auf ein Europapokal-Debüt hat auch Virtus, das im Rückspiel eine 1:2-Niederlage beim isländischen Klub Breidablik wettmachen muss, um als erster Klub aus San Marino diesen letzten Schritt zu gehen.
Sollten beide Teams dieses kleine Fußballwunder zustande bringen, wären 53 der insgesamt 55 Nationalverbände der UEFA schon einmal in einer Liga- oder Gruppenphase vertreten gewesen.
Neue Gesichter in der Conference League
Der schwedische Klub Häcken hat nach einem 7:2-Hinspielsieg gegen CFR Cluj sehr gute Chancen, sich zum zweiten Mal nach 2023/24 (damals in der Europa League) für eine Ligaphase zu qualifizieren.
In Norwegen wird man Rosenborg die Daumen drücken, die Trondheimer kamen dank eines Last-Minute-Tores gegen Mainz zu einem 2:1-Hinspielsieg. Der Bundesligist könnte mit einem guten Ergebnis im Rückspiel vor eigenen Fans seine erste Europapokalteilnahme seit 2016/17 perfekt machen, damals mischten die Mainzer in der Gruppenphase der Europa League mit.
Shkëndija hofft auf die Europa League
Seinen Platz in einer Europapokal-Ligaphase hat Shkëndija schon sicher, die Frage ist nur, in welcher der Klub aus Nordmazedonien mitspielen darf. Verteidigt das Team seinen 2:1-Hinspielsieg gegen Ludogorets aus Bulgarien, ist die erste Europa-League-Teilnahme der Klubgeschichte perfekt, bei einem Aus darf man sich immerhin mit der Conference League trösten.
Kairat winkt Champions-League-Debüt
Seine erste Teilnahme an der Champions League peilt unterdessen Kairat Almaty an. Nach einem 0:0 im Hinspiel bei Celtic stehen die Chancen für das Team aus Kasachstan sogar ziemlich gut.
Sollte es für Kairat klappen, wäre man der zweite Klub aus Kasachstan, der die Liga-/Gruppenphase der Königsklasse erreicht, 2015/16 schaffte dies schon Astana, das in einer Gruppe mit Atlético, Benfica und Galatasaray immerhin vier Punkte holte.