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Der österreichische Fußball trauert um Leo Windtner

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Die österreichische Fußballgemeinde trauert um Leo Windtner, der im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Leo Windtner beim 39. Ordentlichen Kongress der UEFA im März 2015 in Wien, Österreich.
Leo Windtner beim 39. Ordentlichen Kongress der UEFA im März 2015 in Wien, Österreich. Getty Images für die UEFA.

Der ehemalige Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) ist am Freitagmorgen verstorben. Am 30. August wäre er 75 Jahre alt geworden.

Windtner war vom 28. Februar 2009 bis 17. Oktober 2021 Verbandspräsident und 22 Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Energie AG Oberösterreich. In seine Amtszeit fielen Meilensteine wie die historische Qualifikation Österreichs für die UEFA EURO 2016, das Erreichen des Halbfinales bei der Women‘s EURO 2017 und der Einzug der Männer ins Achtelfinale bei der EURO 2020.

„Mit großer Trauer habe ich vom Tod unseres lieben Freundes Leo Windtner erfahren“, erklärte UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. „Der österreichische Fußball hat einen seiner größten Fürsprecher und der europäische Fußball einen wahren Freund verloren. Er war eine Führungspersönlichkeit mit Vision und Prinzipien – ein Mann, der Brücken baute, den Fußball stärkte und seine Werte überall mit Würde vertrat. Er gab dem österreichischen Fußball neue Impulse und verschaffte ihm internationalen Respekt. All das beruhte auf Windtners Überzeugung, dass der Fußball Menschen inspirieren, verbinden und voranbringen sollte.“

„Leo Windtner hat den ÖFB und den österreichischen Fußball viele Jahre lang mit großer Leidenschaft und einem klaren Fokus geführt“, sagte ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll. „Er war eine nahbarer Präsident, der den Sport als verbindende Kraft betrachtete. Wir werden uns immer an sein jahrzehntelanges Engagement, seine Vision und seine charismatische Persönlichkeit erinnern.“