Diallo an die französische Verbandsspitze gewählt
Dienstag, 13. Juni 2023
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Philippe Diallo wurde bei der Generalversammlung des Französischen Fußballverbands (FFF) in Paris zum neuen Präsidenten gewählt.
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Diallo fungierte seit Februar als Interimspräsident der FFF; seine erste Amtszeit als gewählter Präsident läuft bis Ende 2024.
Nach der Wahl erklärte er gegenüber den Delegierten, dass er sich geehrt fühle.
„Zum Präsident der FFF gewählt zu werden, geht mit einer großen Verantwortung einher, dessen bin ich mir bewusst“, so Diallo.
In seiner Ansprache vor den Mitgliedern des FFF-Exekutivkomitees bedankte er sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen für die Arbeit, die sie für den Verband als „geeintes, solidarisches und kompetentes Team“ in einer schwierigen Zeit geleistet haben.
Zusammenarbeit zahlt sich aus
„Dieses Team hat es geschafft, die Geschicke unseres Verbands solide zu leiten, Projekte voranzubringen und sich auf die Zukunft vorzubereiten.“
Diallo machte sich im französischen Fußball als Geschäftsführer der Vereinigung der professionellen Fußballvereine (Union des clubs professionnels de football, UCPF) einen Namen – ein Amt, das er von 1992 bis 2021 ausübte. Von 2009 bis 2021 gehörte er zudem dem Vorstand der französischen Profifußballliga an. Seit 2013 leitet Diallo auch die Vereinigung Cosmos, die alle Arbeitgeberverbände im französischen Sport vertritt.
Nachdem er im März 2021 als Schatzmeister ins Exekutivkomitee des Verbands gewählt wurde, folgte im Dezember desselben Jahres die Ernennung zum ersten Vizepräsidenten der FFF.
Im April wurde er beim ordentlichen UEFA-Kongress in Lissabon ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt.