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Champions League: Kolo Muani genießt die große Bühne

Eintracht-Frankfurter-Stürmer Randal Kolo Muani erklärt, was es für ihn bedeutet, nach seinem steilen Aufstieg nun im europäischen Elitewettbewerb der Männer mitzuspielen.

 Randal Kolo Muani feiert seinen Treffer gegen Sporting in der Gruppenphase der UEFA Champions League.
Randal Kolo Muani feiert seinen Treffer gegen Sporting in der Gruppenphase der UEFA Champions League. AFP via Getty Images

Kurz vor Beginn der K.-o.-Phase blickt Eintracht-Frankfurter-Stürmer Randal Kolo Muani auf eine Gruppenphase zurück, in der er sich seinen Kindheitstraum erfüllen konnte.

Der gebürtige Franzose Kolo Muani, der zuvor beim französischen FC Nantes unter Vertrag war, wechselte im Sommer zur Eintracht, dem aktuellen Titelträger der UEFA Europa League. Sowohl er als auch sein neuer Verein stehen zum ersten Mal im Achtelfinale der Champions League.

Dank seiner zwei Tore gegen Sporting Lissabon und Olympique Marseille konnte sich sein neuer Klub in der Gruppenphase durchsetzen und wird im Achtelfinale gegen den aktuellen Spitzenreiter in der Serie A, SSC Neapel, antreten.

Die bisherige Champions-League-Saison von Eintracht Frankfurt

Denkwürdige Momente

Kolo Muanis erstes Champions-League-Tor ansehen

Mit seinem ersten Treffer gegen Marseille am fünften Spieltag stellte der in Paris geborene Stürmer unter Beweis, dass er auf der prestigeträchtigsten Bühne des Klubfußballs angekommen ist. Rückblickend bestätigt er, dass er diesen Moment für immer in Erinnerung behalten wird.

„Dieser Treffer ist mir sehr wichtig, weil es mein erstes Champions-League-Tor ist“, so Kolo Muani.

„Dieses Tor hat uns drei sehr wichtige Punkte eingebracht; es spielt keine Rolle, dass es gegen Marseille war und ich aus Paris stamme. Es ist das erste Tor, dass ich in der Champions League geschossen habe. Es war mein Beitrag an meine Mannschaft, deswegen ist es für mich so wichtig, es erzielt zu haben.“

Und wie fühlt es sich an, sich auf diesem Niveau einen Namen zu machen?

„Es ist unglaublich“, gesteht der 24-Jährige mit einem Lächeln ein. „Erst konnte ich es kaum glauben, es ist immer noch ein ganz neues Gefühl. Aber jetzt fühlt es sich echt an. Also genieße ich es einfach und weiß es zu schätzen.

Man darf jedoch nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Man muss sich weiter konzentrieren, weil alles so schnell geht. in der Meisterschaft ticken die Uhren sogar noch schneller und es sind viele Spiele zu bestreiten. Ich finde das gar nicht so einfach, denn immer, wenn man es gerade genießt, muss man daran denken, dass in zwei Tagen das nächste Spiel ansteht und man konzentriert bleiben muss.“

Aufgrund seiner Leistungen in der ersten Saisonhälfte wurde Kolo Muani nach seinem Debüt für Frankreich in der UEFA Nations League im September für die Weltmeisterschaft nachnominiert. In Katar fiel er mit seinen dynamischen Leistungen als Ersatzspieler auf. Im Halbfinale traf er kurz nach seiner Einwechslung, im Finale bereitete er einen Treffer vor und verwandelte einen Elfmeter.

Kolo Muani schickt Frankfurt ins Achtelfinale

Ein Traum wird wahr

Sein rasanter Aufstieg steht im Kontrast zu seiner Kindheit in Bondy in der Pariser Banlieue, wo auch andere Stars wie Kylian Mbappé, William Saliba und Jonathan Ikoné herkommen.

„Ich wollte immer schon Profi-Fußballer werden“, erinnert sich Kolo Muani. „Ich habe sehr früh angefangen, Fußball zu spielen. Da war ich erst sechs Jahre alt. Meine Eltern haben mich dabei intensiv unterstützt und oft begleitet. Es war mein Traum, Fußball zu spielen.

Jede freie Minute habe ich zum Kicken genutzt. Und wenn niemand Zeit hatte, habe ich halt alleine gespielt. Meine Lieblingsspieler waren zuerst Ronaldo und dann [Zinédine] Zidane und Ronaldinho. Ich habe mir viele ihrer Videos angesehen. Ich beobachtete, was sie taten und versuchte dann, es auf meine Art nachzumachen. Auch heute mache ich das noch mit anderen Spielern. Ich versuche, mich auf meine Art zu verbessern.“

Angesichts seiner rasanten Fortschritte in letzter Zeit wäre es nicht überraschend, wenn Kolo Muani die Champions League noch stärker prägen würde als seine Vorbilder. Aber momentan freut er sich, an der Spitze des europäischen Klubfußballs zu stehen.

Aktuelles zur UEFA Champions League

Zum Wohle des Fußballs

Insgesamt reinvestiert die UEFA über 97 % ihrer Einnahmen in den Fußball, wobei lediglich 2,3 % ihrer Gesamteinnahmen für Verwaltungsausgaben aufgewandt werden.

Rund zwei Drittel davon werden an die über 200 an UEFA-Klubwettbewerben der Männer teilnehmenden Vereine wie Eintracht Frankfurt verteilt. Zudem wird zwischen 2020 und 2024 mehr als EUR 1 Mrd. in Fußballentwicklungsprojekte in ganz Europa investiert.

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