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Chivadze tritt mit Unentschieden zurück

Georgien - Schweiz 0:0
Alexander Chivadze konnte sein letztes Spiel als Trainer von Georgien nicht gewinnen.

Georgien konnte seinen Trainer Alexander Chivadze nicht mit einem Sieg verabschieden. Sein jetziges Ex-Team brauchte am Mittwoch in Tiflis unbedingt einen Sieg, um noch eine realistische Chance auf die Qualifikation für die UEFA EURO 2004™ zu haben. Die Heimmannschaft kam jedoch nicht über ein torloses Unentschieden gegen die Schweiz, den Tabellenführer der Gruppe 10, hinaus.

Georgien hielt dagegen
Man hatte etwas mehr von den Schweizern erwartet, die Georgien daheim bereits mit 4:1 schlagen konnten und einen bemerkenswerten 2:1-Sieg gegen die Republik Irland an der Lansdowne Road feiern durften. Georgien aber, trotz der Unterlegenheit in der ersten Hälfte, schlug sich wacker und kam in der zweiten Hälfte sogar gefährlich vors Tor.

Gewaltschuss von Haas
Der Schweizer Mittelfeldspieler Ricardo Cabanas hatte in der fünften Minute die erste Chance, aber sein Schuss war zu zentral, um Torwart Georgi Lomaia ernsthaft gefährden zu können. In der 18. Minute allerdings hatte dieser Glück, als Bernt Haas' Gewaltschuss nur knapp am Tor vorbei ging.

Demetradze mit Freistoss
Lomaia hatte danach noch mehr zu tun, Hakan Yakins Schuss in der 26. Minute konnte er wegfausten, bevor sich das Spiel kurzzeitig in die andere Hälfte verlagerte. Dort musste FC Basels Torwart Pascal Zuberbühler nach einem tollen Freistoss von Georgi Demetradze eine Glanzparade zeigen. Dies war jedoch die beste Torchance der Georgier in der Anfangsphase.

Chapuisats Kopfball
Nach einer halben Stunde kam Stéphane Chapuisat zu einem Flugkopfball, den Lomaia aber abwehren konnte. Insgesamt stand Georgien ziemlich sicher in der Abwehr, in der Otar Khizaneishvili beeindruckte.

Chivadze reagiert zur Halbzeit
Chivadze, der nach der 2:1- Niederlage gegen Irland am Samstag bekannt gab, dass dies sein letztes Spiel sein würde, brachte nach der Pause Rangers FCs Stürmer Shota Arveladze und Givi Didava. Diese Einwechslungen brachten sofort neuen Schwung in die Mannschaft, die durchaus bewies, dass sich der Rücktritt ihres Trainers keinesfalls negativ auf die Moral auswirkte.

Demetradze weiter gefährlich
Demetradze, die einzig wirkliche Gefahr für die Schweizer, sorgte für Aufsehen in der 54. Minute, als er nach einem Pass an seinem Gegenspieler vorbei ging und Zuberbühler zu einer Glanztat zwang. Dato Kvirkvelia, der auf der rechten Seite sehr spielfreudig agierte, zeigte einige Tricks aus seinem Repertoire, konnte aber nicht zur Führung abschließen.

Chapuisat erneut mit Chance
Die Schweiz witterte nun ihre Chance und Chapuisat wäre in der 67. Minute fast die Führung gelungen, aber Khizaneishvili konnte ihm mit einer gelungen Aktion noch den Ball vom Fuß spitzeln. Nachdem es Murat Yakin in der 79. Minute noch einmal mit einem Distanzschuss probiert hatte, schien es den Anschein zu haben, als ob sich beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden geben würden.

Russland nächster Gegner
Georgien braucht nun unbedingt drei Punkte aus dem nächsten Gruppenspiel am 30. April, das sie zuhause gegen Russland bestreiten. Für die Schweiz sieht es um einiges besser aus, auch sie treffen als nächstes auf Russland. Am 7. Juni werden sie die Russen im eigenen Land empfangen.