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Die Schweiz nähert sich Portugal

Schweiz - Albanien 3:2
Die Schweiz bleibt weiterhin ungeschlagen Spitzenreiter der Gruppe 10. Doch der Sieg war ein hartes Stück Arbeit.

Die Schweiz behält ungeschlagen die Pole Position in der UEFA EURO 2004™-Qualifikationsgruppe 10, doch die Gäste aus Albanien machten der Heimmannschaft im heißen Genf das Leben nicht gerade einfach.

Tore in der ersten Hälfte
Bernt Haas und Alexander Frei brachten die Schweiz in der ersten Hälfte in Führung, zwischenzeitlich hatte Altin Lala ausgeglichen, und nachdem Ricardo Cabanas 18 Minuten vor Schluss einen dritten Treffer beisteuerte, war ein später Strafstoß von Ervin Skela nur Makulatur.

Unentschieden gegen Russland
Die Schweiz, die im Oktober in Albanien ein 1:1 erreichte, wollte in der Partie wieder zu alter Stärke zurückfinden, nachdem sie am letzten Samstag in Basel noch eine 2:0-Führung gegen Russland verspielt hatten und die Partie 2:2 endete. Albanien hatte letztens gegen die Republik Irland viel Pech, als ein Eigentor die Begegnung entschied.

Haas im Anmarsch
Die Gastgeber waren die ersten, die in der elften Spielminute zuschlugen, als Haas nach einer Ecke von Murat Yakin verwandelte. Doch zu diesem Zeitpunkt begann Albanien das Spiel zu kontrollieren, und innerhalb von zwölf Minuten stand es 1:1. Einen exakten Pass verwandelte Lala, der den Ball unter dem herausstürzenden Schweizer Torhüter Jörg Stiel ins Netz bugsierte.

Tor von Frei
Doch neun Minuten später war die Schweiz wieder vorne. Frei, der zweifache Schütze gegen Russland, jagte eine scharfe Flanke von Hakan Yakin volley ins Tor und erhöhte sein Konto auf 13 Treffer in 19 Länderspiel-Einsätzen. Diesmal behielt die Schweiz die Kontrolle bis zur Pause.

Cabanas trifft
Der Gastgeber startete schwungvoll in die zweite Hälfte und Cabanas fehlte ein wenig Glück, als Albaniens Torhüter Foto Strakosha seinen Freistoß über die Latte lenkte. Doch im zweiten Anlauf kam er an Strakosha vorbei, als er einen Freistoß von Murat Yakin einschob.

Späte Strafstöße
Gerade als der Sieg sicher schien, meldete sich noch einmal Albanien zu Wort. Igli Tare wurde im Strafraum gefoult und der verwandelte Strafstoß von Skela brachte die Albaner ins Spiel zurück. Doch sie schafften den Ausgleich nicht mehr und die Schweiz bekam in der Nachspielzeit einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Stéphane Chapuisat von Besnik Hasi gefoult wurde. Hakan Yakin verschoss, doch die Schweizer retteten die Führung und bleiben mit zwei ausstehenden Spielen Spitzenreiter der Gruppe, mit zwei Punkten Vorsprung vor Irland, das Georgien mit 2:0 schlug.

"Schwerer Sieg"
Nach der Partie sagte Chapuisat: "Es war ein sehr wichtiger Sieg, drei sehr wichtige Punkte. Es war auch ein schwerer Sieg, besonders wegen der Hitze. Die Albaner haben uns Probleme bereitet. Sie spielten technisch sehr stark und führten den Ball sehr geschickt." Am 10. September reist die Schweiz zum drittplatzierten Russland, die ein Spiel weniger bestritten haben, aber fünf Punkte zurück liegen.

Geringe Chance
Albanien liegt sechs Punkte hinter der Schweiz. Mit zwei verbleibenden Begegnungen gegen Schlusslicht Georgien, das Heimspiel findet am 10. September statt, haben sie noch den Hauch einer Chance, die Play-offs zu erreichen.