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Georgien gewinnt Nachbar-Duell

Georgien - Russland 1:0
Asatianis Tor gegen Russland gibt Georgien wieder Hoffnung.

Malkhaz Asatianis frühes Tor bescherte Georgien einen verdienten Sieg gegen Russland und lässt sie im Hinblick auf die UEFA EURO 2004™-Qualifikation wieder hoffen.

Spielfreudige Georgier
Als dieses Match im letzten Oktober zur Halbzeit abgebrochen wurde, stand es zwar torlos, jedoch sorgte eine spielfreudige georgische Mannschaft dafür, dass es diesmal nicht dazu kam. Trotz Russlands guter Leistung in der zweiten Halbzeit kamen die Gäste nicht richtig ins Spiel.

Veränderte Aufstellungen
Beide Trainer nahmen nach den letzten enttäuschenden Vorstellungen - Georgien verlor gegen die Republik Irland, ehe sie gegen die Schweiz ein Unentschieden erreichten, während Russland gegen Albanien verlor - einige Veränderungen vor. Ivo Susak übernahm als Interims-Trainer das Amt des zurückgetretenen Alexander Chivadze und konnte auf AC Milans Verteidiger Kakha Kaladze sowie auf Asatiani (Debüt im Trikot der Nationalelf) und Georgi Demetradze im Sturm zurückgreifen.

Onopko zurück
Währenddessen konnte der alte Viktor Onopko in die russische Verteidigung zurückkehren. Andrei Kariaka, Dmitri Alenichev, Yegor Titov und Marat Izmailov spielten im offensiven Bereich und Veniamin Mandrykin durfte für den am Knie verletzten Sergey Ovchinnikov im Tor ran.

Frühes Tor
Georgien wurde von 11.000 frenetischen Fans angetrieben, die sich schon früh freuen konnten. Russland verursachte nämlich einige Freistöße in gefährlicher Position und in der elften Minute führte einer davon zum Tor. Obwohl der Schuss von Kapitän Georgi Nemsadze noch von Mandriki abgewehrt werden konnten, kam der Ball in den Strafraum zurück und Demetradze flankte den Ball von der rechten Seite herein. Am hinteren Pfosten stand Asatiani, der den Ball per Kopf im Tor unterbringen konnte.

Russland mit der Chance
Sergei Semak verfehlte kurz darauf mit einem Volley das Tor, aber Russland wurde meist weiterhin in die Defensive gedrängt, da Georgien im Mittelfeld nach wie vor überlegen war. Allerdings konnten sich die Gäste zunehmend mit Kontern Entlastung verschaffen und es sah so aus, als würden sie torgefährlicher. Ein Freistoß von Kariaka konnte der georgische Torwart Georgi Lomaia nicht festhalten, so dass Zurab Khizanishvili vor dem einschussbereiten Semak retten musste. Vor der Pause passierte aber nichts mehr.

Gute Möglichkeit
Die Heimmannschaft hatte sieben Minuten nach Wiederanpfiff eine gute Möglichkeit, als Levan Tskitishvilli aus kurzer Distanz übers Tor schoss, nachdem Asiatianis Querpass eine schöne Kombination der Georgier abgeschlossen hatte. Mit dem eingewechselten Aleksandr Kerzhakov konnte Russland mehr Druck ausüben, was den Georgier aber nunmehr Platz zum Kontern gab. Asatiani verfehlte mit einem angeschnitten Schuss aus spitzem Winkel das Tor, während Demetradzes Schuss über die Latte flog.

Glanzparade
Russland hatte die beste Chance 18 Minuten vor dem Ende, als Gennadi Nizhegorodovs abgefälschter Kopfball nach einer Ecke den stark auftrumpfenden Torwart Lomaia zu einer Glanztat zwang. Im direkten Gegenzug versuchte Georgien sein Glück, jedoch ging Kvirkvelias Schuss abermals übers Tor.

Faszinierende Gruppe
Onopko ging fünf Minuten vor dem Schlusspfiff in letzter Sekunde bei Demetradze dazwischen, aber trotz des von den Russen aufrechterhaltenen Drucks kamen sie nicht mehr zum Ausgleich. Sie bleiben weiterhin Zweiter der Gruppe, zwei Punkte hinter der Schweiz. Georgien ist weiterhin Schlusslicht, befindet sich aber nur noch zwei Punkte hinter Russland. Die Gruppe 10 scheint sich als wahrhaft faszinierende Gruppe herauszustellen.