Später Schweizer Erfolg gegen Peru
Dienstag, 3. Juni 2014
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Schweiz - Peru 2:0
Zwei späte Treffer von Stephan Lichtsteiner und Xherdan Shaqiri brachten der Schweiz im letzten Testspiel vor der FIFA-WM 2014 den Sieg gegen die Südamerikaner.
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In Luzern testeten die Eidgenossen vor 15 000 Zuschauern für den Ernstfall FIFA-WM, wo es gegen Ecuador geht, und Coach Ottmar Hitzfeld setzte seinen Starspieler Xherdan Shaqiri, der angeschlagen war, erst einmal auf die Bank.
Die Heimmannschaft wollte im letzten Testspiel vor dem Abflug nach Brasilien gleich Druck ausüben, doch vieles blieb über lange Zeit Stückwerk. Insbesondere Granit Xhaka im Mittelfeldzentrum tat sich schwer, der Gestalter zu sein, der er in der Nationalmannschaft doch sein soll. Zwar bestimmten die Schweizer das Geschehen, doch echte Chancen sollten in Hälfte eins nicht herausspringen. Die beste hatte dagegen Peru, als Paolo Hurtado kurz vor dem Seitenwechsel der Abwehr entwischte und mit seinem Abschluss nur knapp das Tor verfehlte.
Nach Wiederanpfiff war der bis dahin bemühte, aber blass gebliebene Josip Drmić am Zug, zielte nach Flanke von Lichtsteiner aber über das Tor. Den Zentraleuropäern mangelte es eindeutig an Kreativität, zwar agierte man mehr als Peru, blieb dabei jedoch weiterhin ungefährlich. Nach gut einer Stunde wurde Shaqiri für Xhaka auf das Feld geschickt, doch es blieb Lichtsteiner vorbehalten, eine Flanke von Ricardo Rodríguez nach 79 Minuten zum 1:0 ins Netz zu köpfen. Nun trat auch Shaqiri erstmals in Szene und erhöhte fünf Minuten danach auf 2:0. Die Hitzfeld-Elf hatte dann sogar noch zwei gute Gelegenheiten zum 3:0, welches aber unverdient gewesen wäre.