Peppiger Auftakt: Bayern gewinnt 3:1
Freitag, 9. August 2013
Artikel-Zusammenfassung
Zum Start der 51. Bundesliga-Saison hat der amtierende Meister FC Bayern München unter seinem neuen Trainer Pep Guardiola einen Start nach Maß gefeiert und mit 3:1 gegen den VfL Borussia Mönchengladbach gewonnen.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Zum Start der 51. Bundesliga-Saison hat der amtierende Meister FC Bayern München unter seinem neuen Trainer Pep Guardiola einen Start nach Maß gefeiert und mit 3:1 gegen den VfL Borussia Mönchengladbach gewonnen.
Gleich mit der ersten guten Gelegenheit gingen die Bayern, die auf ihren erkrankten Neuzugang Thiago Alcántara verzichten mussten, in Front. Franck Ribéry flankte das Leder in den Lauf von Arjen Robben, der per Direktabnahme nach 12 Minuten zum 1:0 einschoss. Nur drei Minuten später klingelte es bereits zum zweiten Mal im Gladbacher Kasten. Nach einem Freistoß wehrte Keeper Marc-André ter Stegen das Leder nach vorne ab, wo Mario Mandžukić zur Stelle war und zum 2:0 abstaubte. Nach 18 Minuten kamen die Gäste zur ersten Gelegenheit, doch Neuzugang Raffael, der auf halblinks durchgebrochen war, schoss das Leder am Tor vorbei. Nachdem Mandžukić in der 19. Minute nach Robben-Flanke links am Tor vorbeigeköpft hatte, wurde Gladbach mutiger.
Raffael scheiterte nach 24 Minuten an Torhüter Manuel Neuer, der sechs Minuten später dann fantastisch gegen Max Kruse rettete. Während die Bayern vor allem über Ribéry und Robben viel Spielfreude verströmten, konnte Gladbach nur punktuell Akzente setzen - in der 40. Minute jedoch mit Erfolg: Juan Arango passte von der linken Seite in den Strafraum, wo der Ex-Gladbacher Dante übermotiviert zu Werke ging und das Leder unbedrängt ins eigene Tor beförderte. Die Bayern zeigten sich jedoch unbeeindruckt und erarbeiteten sich noch vor der Pause zwei dicke Chancen. Zunächst scheiterte Toni Kroos mit einem Schuss von der Strafraumgrenze am glänzend reagierenden ter Stegen, ehe Gladbachs Keeper nach dem folgenden Eckball auch Mandžukićs Kopfball entschärfte.
Nach der Pause stand erneut ter Stegen im Mittelpunkt, als er nach 52 Minuten problemlos gegen Robben parieren konnte. Vier Minuten später zog Kruse aus der Distanz ab, Neuer ließ sich jedoch nicht überraschen. Nachdem Kroos in der 60. Minute nur den Pfosten getroffen hatte, wurde es kurios: Handspiel von Álvaro Domínguez im Strafraum (67.), doch Thomas Müller scheiterte vom Elfmeterpunkt an ter Stegen. Das Leder landete bei Robben, der an Domínguez vorbeiziehen wollte, aber erneut Handspiel und erneut Elfmeter. David Alaba machte es besser als Müller und traf zum 3:1 (69.) - die Entscheidung in einer unterhaltsamen Partie, die in den letzten 20 Minuten ohne große Höhepunkte zu Ende ging.