Melis über Unterstützung der Eltern
Montag, 14. November 2016
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Die niederländische Rekordtorjägerin Manon Melis nahm die Auslosung der UEFA Women's EURO 2017 vor und sprach mit UEFA.org über ihre persönlichen Erfahrungen sowie die Entwicklung des Sports.
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Die niederländische Rekordtorjägerin Manon Melis half letzte Woche bei der Auslosung der UEFA Women's EURO 2017 in Rotterdam, nachdem sie ihren Rücktritt als Spielerin verkündet hatte.
Die Tochter des früheren Feyenoord-Spielers Harry Melis sprach mit UEFA.org im Rahmen der Auslosung über die Unterstützung, die sie von ihren Eltern erhalten hat. Außerdem offenbarte die ehemalige Stürmerin von Be Quick '28, Rosengård, Linköping, Göteborg und Seattle Reign ihre Ansicht darüber, wie die UEFA Women's EURO 2017 der Entwicklung des Frauenfußballs helfen wird.
UEFA.org: Hat Ihr Vater als Spieler dazu beigetragen, Ihr Interesse am Fußball zu wecken?
Manon Melis: Natürlich, mein Vater hat gespielt. Ich war damals aber noch sehr klein und kann mich nicht mehr daran erinnern; danach bin ich mit ihm aber immer zu Spielen gegangen und habe plötzlich gesagt: "Ich will auch Fußball spielen." Meine Eltern waren ein wenig überrascht, denn zu dieser Zeit - haben "Mädchen nicht gespielt ". Aber sie haben mich in allem unterstützt, was ich gemacht habe. Sie sind mir gefolgt, haben meine Spiele angeschaut und sich gefreut, dass ich in das Nationalteam gekommen und dann nach Schweden gegangen bin. Sie waren also große Fans.
UEFA.org: Wird die UEFA Women's EURO 2017 dabei helfen, den Frauenfußball in den Niederlanden und darüber hinaus auch in Europa zu entwickeln?
Melis: Ich denke beides, ja. Wenn die Leute sehen, dass Frauen wirklich spielen können, ist das natürlich sehr positiv. Die Leute in den Niederlanden können zu vielen Spielen gehen. Und wenn das niederländische Team einen guten Job macht, dann wird das dem Frauenfußball einen großen Schub geben, denke ich. Auch für die jungen Mädchen, die dann merken, dass sie nicht nur Männer als Vorbilder haben, sondern auch Frauen.
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