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Frankfurt: Schaaf hat genug

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Auch Eintracht Frankfurt braucht für die kommende Saison einen neuen Trainer: Thomas Schaaf wurde auf eigenen Wunsch freigestellt.

Abschied nach nur einer Saison: Thomas Schaaf
Abschied nach nur einer Saison: Thomas Schaaf ©AFP/Getty Images

"Die in der Öffentlichkeit getätigten Aussagen und die Darstellung meiner Person und meiner Arbeit, die sich in unglaublichen und nicht nachvollziehbaren Anschuldigungen und Unterstellungen in den Medien äußern, kann und will ich nicht akzeptieren. Deshalb ist es zu der Trennung gekommen" - Thomas Schaaf hat sich mit einem lauten Knall von der Eintracht verabschiedet.

Ein Jahr nach seiner Verpflichtung sah der 54-Jährige die Rückendeckung für eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr gegeben und bat den Vorstand darum, seinen bis Juni 2016 laufenden Vertrag zu verlängern.

"Wir bedauern es sehr, dass Thomas Schaaf den mit uns eingeschlagenen Weg nicht mehr weiter gehen möchte. Wir haben bis zum Schluss versucht, leider vergebens, ihn von seinem Entschluss abzubringen", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen.

Mit der Verpflichtung von Schaaf, der letzten Sommer auf Armin Veh gefolgt war, hatte sich die Eintracht Konstanz auf der Trainerposition erhofft. Schaaf hatte zwischen 1999 und 2013 den SV Werder Bremen trainiert und dort dreimal den DFB-Pokal sowie 2004 die Meisterschaft gewonnen. Einen Nachfolger hat Frankfurt noch nicht präsentiert.

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