Di Matteo tritt auf Schalke zurück
Dienstag, 26. Mai 2015
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"Ein Neuanfang ist das Beste für alle Beteiligten" - Roberto Di Matteo hat sein Amt als Cheftrainer bei Schalke niedergelegt. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.
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"Wir werden alles auf den Tisch legen und über jede einzelne Person, die sportlich die Verantwortung trägt, sprechen - ob das Spieler sind, ob es das Trainerteam ist, ob es der Manager ist", hatte Sportvorstand Horst Heldt nach der 0:2-Niederlage beim HSV angekündigt, durch die Schalke von Rang fünf auf sechs zurückfiel und so noch die sichere Qualifikation zur Gruppenphase der UEFA Europa League verspielte.
Das (erste) Ergebnis: Roberto Di Matteo wird seine Arbeit bei Königsblau nicht fortsetzen. Laut Pressemitteilung des Verein entschied sich der Italiener, sein Amt als Cheftrainer zur Verfügung zu stellen. Schalke nahm den Rücktritt an.
"Ich habe dabei einen Plan für eine mögliche erfolgreiche Zukunft aufgezeigt und welche Rahmenbedingungen dazu aus meiner Sicht unabdingbar wären", so Di Matteo. Dabei "wurde deutlich, dass der Klub andere inhaltliche Schwerpunkte setzen möchte. Mir erscheint ein Neuanfang als das Beste für alle Beteiligten."
Der 45-jährige Italiener, der 2012 mit Chelsea FC in München die UEFA Champions League gewann, hatte die Königsblauen im Oktober als Nachfolger von Jens Keller übernommen und sollte eigentlich die damals gefährdete Qualifikation zur UEFA Champions League sicherstellen. Insgesamt gewann er bei Schalke allerdings nur 14 von 33 Pflichtspielen und verlor deren 12, so dass sich die Hoffnungen auf die Königsklasse schon seit mehreren Wochen erledigt hatten.
Heldt kommentierte die Entscheidung wie folgt: "Als wir bei unseren Gesprächen festgestellt haben, dass wir unterschiedliche Ansichten über die Zukunft haben, hatte er bei seinen Lösungsvorschlägen immer das Wohl des Clubs im Auge."